IWF legt 50-Milliarden-Dollar-Plan im Kampf gegen Corona-Pandemie vor

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IWF-Chefin Kristalina Georgieva

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Plan mit einem Finanzvolumen von 50 Milliarden Dollar (41 Milliarden Euro) vorgelegt. Ziel sei es, bis zum Ende des Jahres mindestens 40 Prozent der Weltbevölkerung gegen das Coronavirus zu impfen, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva am Freitag beim Welt-Gesundheitsgipfel in Rom. Bis Ende 2022 sollen dann mindestens 60 Prozent der Weltbevölkerung geimpft sein.

"Unser Vorschlag setzt Ziele, schätzt den Finanzbedarf und legt pragmatische Handlungen dar", sagte Georgieva. Der IWF dringt unter anderem auf zusätzliche Mittel für die internationale Covax-Impfinitiative. Die internationale Finanzorganisation mit Sitz in der US-Hauptstadt Washington betont, ohne ein Ende der weltweiten Gesundheitskrise sei auch kein Ende der Wirtschaftskrise in Sicht.

Auf dem Welt-Gesundheitsgipfel in Rom beraten Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten sowie Vertreter internationaler Organisationen per Videokonferenz über die Corona-Pandemie. Ausgerichtet wird der Gipfel von der EU-Kommission und Italien, das derzeit den G20-Vorsitz innehat.

fs/ut

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