IWF sieht “eine Weltwirtschaft in beschwingtem Schritt”

Die Weltwirtschaft gewinnt aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) an Fahrt. Für die Industrieländer

habe sich der Ausblick verbessert, Schwellenländer würden 2017 mehr als drei Viertel zum globalen Wachstum beitragen und weniger entwickelte Länder profitierten von höheren Rohstoffpreisen, so IWF-Direktorin Christine Lagarde in Brüssel.

.WSJ on #IMF revised global outlook. Note binary tilt emerging – better +ve momentum but also sizable downside risk https://t.co/XnHKAuUHka pic.twitter.com/ENOnvngCbl— Mohamed A. El-Erian (elerianm) 12. April 2017

GEFÄHRLICHES “SCHWERT DES PROTEKTIONISMUS”

Die Risiken: In Europa die Bedingungen des britischen EU-Austritts und das «Schwert des Protektionismus» über dem Welthandel. Nötig seien mehr internationale Zusammenarbeit und mehr internationaler Handel in einer «hypervernetzten Welt».

Interdependence=>protection is self inflicted wound: ‘Sword of protectionism’ hangs over global recovery,IMF https://t.co/zpPf8HCMgU via FT— Helen Milner (hvm1) 12. April 2017

Aber: «Alles zusammen genommen, sehen wir eine Weltwirtschaft in beschwingtem Schritt.»

Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF):

“Nach sechs Jahren mit enttäuschendem Wachstum gewinnt die Weltwirtschaft an Dynamik, eine zyklische Erholung verspricht mehr Arbeitsplätze, höhere Einkommen und mehr Wohlstand.”

GRIECHENLAND

Beim sensiblen Thema Griechenland legte sich der IWF

weiter nicht auf die von Deutschland geforderte Beteiligung an neuen Hilfszahlungen fest. Man müsse vorher verabreden, wie das Krisenland nach 2018 bei seinen Schulden entlastet wird, so Lagarde.

IMF chief Lagarde #‘halfway’ Greek bailout talks https://t.co/kB8FsZ1CwD— WingzTV (@realnewsvideos) 12. April 2017

Voraussetzung sei außerdem, dass die Details der jetzt mit Athen vereinbarten Reformen für 2019 und 2020 festgeschrieben und umgesetzt würden.

Die Finanzkrise in Griechenland beschäftigt die Staaten der Eurozone seit April 2010, als der damalige Ministerpräsident Georgios Papandreou verkündete, dass Griechenland die Zahlungsunfähigkeit drohe. Mit mehreren Hilfspaketen und damit verbundenen Spar- und Reformvorhaben versucht das Land seither, sein Staatsdefizit in den Griff zu bekommen.

Das aktuelle dritte Programm, das dem Land Hilfen in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro in Aussicht stellt, ist an Haushalts- und Reformziele geknüpft.

su mit Reuters, dpa

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