Jörg Pilawa zieht seine Jahresbilanz

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Jörg Pilawa credit:Bang Showbiz
Jörg Pilawa credit:Bang Showbiz

Jörg Pilawa hat seine Jahresbilanz gezogen.

Der Moderator wird auch in diesem Jahr wieder den Silvesterabend im Ersten moderieren. Im Interview mit ‘Prisma‘ zog er jetzt seine Jahresbilanz. Über sein persönliches Highlight sagte er: „Das Jahr war sehr von Meldungen aus der Politik geprägt. Wir haben da dieses Machtvakuum in Berlin und man hat so ein bisschen das Gefühl, dass sich dort nichts bewegt. Und trotz der Corona-Einschränkungen würde ich sagen, dass der Großteil der Bevölkerung sehr vernünftig gewesen ist und sich solidarisch gezeigt hat. Ich sehe das zum Beispiel ganz gut an meinen Kindern.“ Und weiter: „Das Jahr hat ihnen und den jungen Leuten im Allgemeinen viel abverlangt. Die Zeit zwischen 16 und 22 ist doch eigentlich die Zeit, wo man sich mit Freunden trifft, weggeht und auch mal Blödsinn anstellt. Dass die Jugend auf Kontakte und Feiern verzichtet und das alles auf sich genommen hat, macht mir Mut für das, was noch kommt.“

Für die Zukunft wünsche er sich eines: „Ich hoffe, dass sich in der Politik etwas bewegt und dass wir 2022 aus diesem Machtvakuum in Berlin herauskommen. Dass wieder Politik für die Menschen gemacht wird und zum Beispiel die Pflegekräfte wirklich mehr Geld statt nur Applaus bekommen.“ Nur eines solle sich ändern: „Ich hoffe, dass aus der Pandemie eine Endemie wird, und wir lernen, mit dem Virus zu leben. Als Kind der 70er-Jahre bin ich Debatten gewöhnt, damals ging es um AKWs oder den Nato-Doppelbeschluss. Ich habe nur das Gefühl, dass schon länger keine zielführenden Diskussionen mehr geführt werden. Wir müssen uns von diesem Schwarz-Weiß-Denken lösen und wieder lernen, miteinander zu diskutieren und der anderen Seite zuzuhören. Denn dann würden wir merken, dass die andere Seite vielleicht auch ein bisschen Recht hat.“

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