Jürgen Milski greift RTLZWEI und seine Zuschauer an: "Wie tief kann man sinken?"

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Jürgen Milski findet: Auch mit Realitystars sollten Sender nicht alles machen können. (Bild: 2018 Getty Images)
Jürgen Milski findet: Auch mit Realitystars sollten Sender nicht alles machen können. (Bild: 2018 Getty Images)

Letztes Jahr zettelte Jürgen Milski am RTLZWEI-Traumstrand eine Meuterei an - jetzt stellten die "Kampf der Realitystars"-Macher die auslösende Ekel-Aufgabe erneut. Der Trash-Veteran schäumt: "Ich hätte niemals gedacht, dass es Fernsehgesichter gibt, die so etwas Ekelhaftes vor laufender Kamera machen."

Immerhin einer hatte das Gefühl, dass eine Ekel-Grenze überschritten war: "Das hat ja gar kein Niveau mehr", stöhnte Rocco Stark in der zurückliegenden achten Folge der RTLZWEI-Show "Kampf der Realitystars". Anlass war ein "Trinkspiel" mit dem irreführend harmlosen Namen "Cocktailparty". Dabei galt es, neben bunten Getränken auch einigen Team-Speichel aufzunehmen. Als Kandidat Cosimo Citiolo übel wurde, wies ihn die Preisgeld-Kontrahentin Silvia Wollny zurecht: "Das musst du vor der Kamera machen." Und so geschah es.

Pikant an der Ekel-Aufgabe: Dieses Trinkspiel hatten die Produzenten von "Kampf der Realitystars" schon einmal vorgesehen. Als die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergangenes Jahr zur "Cocktailparty" gebeten wurden, kam es jedoch zur Meuterei gegen den Sender. Angeführt von dem wie ein Rohrspatz schimpfenden Reality-Urgestein Jürgen Milski weigerten sich (bis auf zwei Ausnahmen) alle, den Speichel-Mix zu trinken. Einen Denkzettel für die Show-Macher hatte sich Milski durch die Revolte erhofft. Eine Fehlannahme, wie der einstige "Big Brother"-Bewohner nun in einem Video-Statement zornig feststellte.

Die "Cocktailparty" entpuppte sich bei "Kampf der Realitystars" als Ekel-Aufgabe: Es galt, den Speichel der Konkurrenten zu trinken. (Bild: RTLZWEI)
Die "Cocktailparty" entpuppte sich bei "Kampf der Realitystars" als Ekel-Aufgabe: Es galt, den Speichel der Konkurrenten zu trinken. (Bild: RTLZWEI)

"Ich hoffe, dass ihr euch in Grund und Boden schämt!"

"Ich war echt schockiert", empört sich Mislki in dem über die sozialen Medien verbreiteten Clip. "Ich hatte gedacht, ich hätte ein Ausrufezeichen gesetzt, dass die Sender mal merken, dass man mit Reality-Gesichtern nicht alles machen kann", hadert der 57-Jährige. Diese Errungenschaft hätten die Verantwortlichen nun wieder mit dem Allerwertesten eingerissen.

Vor den Show-Kandidaten, die das Spiel über sich ergehen ließen, könne er "überhaupt keinen Respekt mehr haben". Milski: "Wer nur um gesavt zu werden, die Spucke von anderen trinkt - wie tief kann man überhaupt noch sinken?" Dabei kenne er einige Teilnehmende der Staffel sogar persönlich. Umso schwerer fällt es dem Kölner, ihr Verhalten zu verstehen: "Ich hätte niemals gedacht, dass es Fernsehgesichter gibt, die so etwas Ekelhaftes vor laufender Kamera machen." Indirekt griff er auch die Zuschauerinnen und Zuschauer des beliebten Trash-TV-Formats an: "Ich hoffe, wenn ihr das selber im Fernsehen gesehen habt, dass ihr euch in Grund und Boden schämt."

"Kampf der Realitystars" läuft mittwochs, 20.15 Uhr, bei RTLZWEI. Beim (bereits aufgezeichneten) Finale am 15. September geht es um 50.000 Euro Siegprämie. Es moderiert Cathy Hummels.

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