Jackpot im Handschuhfach

Lotto-Gewinnerin fährt Glückslos monatelang im Auto spazieren.

Eine Frau aus Kalifornien knackte den Lotto-Jackpot  – und hätte beinahe die Abgabefrist für das Glückslos verstreichen lassen. Erst ein Aufruf der Lotteriegesellschaft sorgte dafür, dass ihre Tochter von dem unverhofften Lottoglück erfuhr und ihre Mutter informieren konnte. Jetzt ist die Dame um 23 Millionen Dollar reicher.

Mit diesem Foto suchte die Lotteriegesellschaft nach der Gewinnerin (Bild: Screenshot ABC News)Die kalifornische Lotteriegesellschaft „SuperLotto Plus Jackpot“ wusste, dass jemand vor fünf Monaten den Jackpot geknackt hatte. Nur gemeldet hatte sich der Gewinner des großen Loses bislang nicht. Also beschloss das Unternehmen, einen Aufruf zu starten, um den unbekannten Glückspilz ausfindig zu machen. Mit dem Foto einer Überwachungskamera ging es an die Öffentlichkeit. Darauf zu sehen war eine junge Frau beim Kauf des Jackpot-Loses.

Glücklicherweise erkannte sich die Käuferin am Donnerstag auf der Aufnahme. Laut der Nachrichtenagentur Reuters handelte es sich dabei um Charliena Borunda, die den Schein für ihre Mutter Julie Cervera erworben hatte. Die hatte das Los im Handschuhfach ihres Wagens deponiert. „Und genau da befand sich das Los zum Glück noch immer“, bestätigte die Lotteriegesellschaft gegenüber „ABC News“. „Ganz schön verblüffend.“

Wäre der Schein nicht bis zum 26. November eingelöst worden, wäre das Geld zu wohltätigen Zwecken an kalifornische Schulen gegangen, berichtet die Website „NBC Los Angeles“. So aber konnte die glückliche Gewinnerin ihn 25 Tage vor Ende der Einlösefrist einreichen. Monatelang hatte die 69-Jährige das Los zuvor nichtsahnend in ihrem Auto spazieren gefahren. 

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Am Freitag nahm Cervera den Scheck über die Riesensumme von 23 Millionen Dollar in Empfang. Sie hat die frohe Kunde aber noch immer nicht verarbeitet. „So ganz ist es noch nicht bei mir angekommen“, erklärte die Witwe laut „NBC Los Angeles“. Auf jeden Fall werde sie sich die neuen Turnschuhe kaufen, die sie so lange schon benötigt. „Ich werde mir fünf Paar verschiedene Schuhe kaufen. Schließlich kann ich mir das jetzt leisten.“

Auch ihre Kinder und Enkelkinder – sechs und 18 Stück an der Zahl – sollen von dem großen Kuchen etwas abbekommen.



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