Jake Gyllenhall fordert mehr Respekt für Filmschaffende

Jake Gyllenhall

Der US-Schauspieler Jake Gyllenhaal sieht seine Arbeit und die seiner Kollegen zu wenig gewürdigt. "Die Unterhaltungsbranche wird leider grundsätzlich nicht als Ausdrucksform ernst genommen", sagte der 36-Jährige der "Welt" (Samstagsausgabe). Statt schauspielerisches Handwerk und Talent zu würdigen, stünden zu oft Äußerlichkeiten im Mittelpunkt.

"Ich kann Ihnen nicht sagen, wie oft ich in meinem Leben schon Fragen beantworten musste wie: Was haben Sie gegessen?", beklagte sich Gyllenhaal, der für seine Filme oft hart trainiert, hungert oder sich monatelang neue Fähigkeiten aneignet. Für seine Rolle als homosexueller Cowboy in "Brokeback Mountain" war für einen Oscar nominiert worden.

Gyllenhall schilderte der "Welt", dass auch der plötzliche Tod seines Filmpartners Heath Ledger im Jahr 2008 seinen Blick auf das Showgeschäft verändert habe. "Ich wollte mein Leben in eine andere Richtung bewegen", sagte er. Damals zog der Schauspieler von Los Angeles nach New York. "Die Wahrheit ist ja: Wir werden alt. Wir werden sterben. Während dieses Prozesses leben wir in einer ziemlich alterslosen Welt", sagt Gyllenhall.

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