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Japan verschiebt wegen schlechten Wetters H3-Raketenstart

Zwei Flüge sind bereits gescheitert, nun muss Japan auch noch den dritten Startversuch für seine neue H3-Trägerrakete verschieben. Grund dafür seien schlechte Wetteraussichten. (STR)
Zwei Flüge sind bereits gescheitert, nun muss Japan auch noch den dritten Startversuch für seine neue H3-Trägerrakete verschieben. Grund dafür seien schlechte Wetteraussichten. (STR)

Zwei Flüge sind bereits gescheitert, nun muss Japan auch noch den dritten Startversuch für seine neue H3-Trägerrakete verschieben. Grund dafür seien schlechte Wetteraussichten, erklärte am Dienstag  die Weltraumbehörde des Landes. Eigentlich hätte die Rakete am Donnerstag von der Insel Tanegashima starten sollen. Ein neuer Starttermin wurde zunächst nicht genannt.

"Da sich das Wetter Prognosen zufolge verschlechtern wird, haben wir entschieden, den Start zu verschieben", erklärte die Weltraumbehörde Jaxa. Ein neuer Termin werde mitgeteilt, "wenn eine Entscheidung gefallen ist".

Die H3 soll kostengünstiger und verlässlicher als ihre Vorgängerinnen sein und damit in Konkurrenz zu anderen Trägerraketen wie etwa die Falcon 9 des US-Unternehmens SpaceX treten. Der erste Startversuch im Februar vergangenen Jahres misslang, weil die Feststoffraketen-Booster nicht zündeten. Beim nächsten Versuch im März war dann die Selbstzerstörung des Raumfahrzeugs angeordnet worden, nachdem die Kommandozentrale zu dem Schluss gekommen war, dass die Mission nicht erfolgreich sein würde.

jes/yb