Japanische Eiskunstläuferin Asada schockt ihr Land mit ihrem Rücktritt

Mit der Verkündung ihres Rücktritts hat die japanische Eiskunstläuferin Mao Asada ihr Heimatland in helle Aufregung versetzt

Mit der Verkündung ihres Rücktritts hat die japanische Eiskunstläuferin Mao Asada ihr Heimatland schockiert. Die dreifache Weltmeisterin verkündete am Montagabend in ihrem Blog, dass sie ihre Schlittschuhe an den Nagel hänge. Noch am Dienstagmorgen war die Entscheidung der 26-Jährigen der Aufmacher bei den Nachrichten des öffentlich-rechtlichen Senders NHK und verdrängte damit Themen wie die wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel.

Alle großen japanischen Zeitungen berichteten auf ihren Titelseiten über Asadas Karriereende. Die Sportzeitungen wurden regelrecht sentimental mit Titeln wie "Danke Mao" und "Danke, geliebte Mao". Selbst Regierungssprecher Yoshihide Suga äußerte sich bei seiner täglichen Presseunterrichtung zu den Neuigkeiten. "Sie ist eine Ausnahmeathletin, die viele Fans seit langem lieben", sagte Suga in Tokio. Auch einige japanische Sportler und andere Prominente würdigten Asadas Leistungen.

Nach ihrem letzten Weltmeistertitel im Jahr 2014 hatte die Eiskunstläuferin wegen Erschöpfung eine einjährige Auszeit genommen. Seit ihrer Rückkehr aufs Eis im Winter 2015/2016 ging es mit ihrer Karriere zusehends bergab, was in einem beschämenden zwölften Platz bei der japanischen Meisterschaft im Dezember gipfelte.

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