Jay Khan: Warum der US5-Star seinen Namen nicht behalten durfte

Jay Khan (42) denkt gerade an die Vergangenheit. Das ehemalige Mitglied von US5 ('Maria') bringt eine Autobiografie heraus, in der es besonders um seine Zeit in der Boygroup ging. Die hatte ab 2005 richtig Erfolg, konnte in den vier Jahren ihrer Existenz 12 Millionen Platten verkaufen.

"Das will ich machen!"

In seinem Buch will der ehemalige Teenie-Star, der auch gemeinsam mit Marc Terenzi in der deutschen Boyband Team5ünf sang, auch die unschönen Seiten der Branche beschreiben. In seinem Fall fühlte er sich von dem Manager Lou Perlman "schwerst manipuliert", wie er RTL berichtete. Denn nach dessen Meinung "passte ein Junge mit muslimischen Name" nicht in eine Boyband. Und so wurde aus Tariq Jay Khan TK-Roxx. Dass er seine Identität verbergen musste, machte ihm schon schwer zu schaffen. Aber der Musiker wollte den Erfolg. "Als ich die New Kids on the Block" gesehen habe, wusste ich 'Das will ich machen!" Denn es sah ja auch cool aus, was die Jungs da machten und natürlich war da auch noch ein weiterer Faktor: "Die Mädchen schreien sich die Seele aus dem Leib."

Jay Khan wäre einem US5-Comeback nicht abgeneigt

Nächstes Jahr würde die Band 20 Jahren Bühnenjubiläum feiern. Nun ist die Frage, ob sich Jay Khan mit Richie Stringini (35), Chris Watrin (35), Izzy Gallegos (40) und Mikel Johnson (36) ein Comeback vorstellen konnte. Chris Watrin hatte damals die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen, aber vielleicht könnte er überredet werden. "TK-Roxx" wäre jedenfalls nicht abgeneigt. "Man sollte niemals nie sagen. Vor ein paar Jahren hätte ich noch laut 'Nein!' gerufen", gab der mittlerweile als Musikmanager Arbeitende gegenüber 'Bild' zu. "Mittlerweile bin ich der Sache gegenüber anders eingestellt. Es kommt, wie es kommt." New Kids on the Block haben ja schließlich auch wieder zusammengefunden. Die mittlerweile erwachsenen Fans von Boybands hätten bestimmt nichts dagegen, wenn ihre Idole wieder zusammenkommen und auf Tour gehen würden - dieses Mal dann ein wenig selbstbestimmter. Jay Khan hat jedenfalls seinen Namen zurück.

Bild: picture alliance / PIC ONE | Anita Bugge