Jenike über die Roosters: "Ab jetzt gibt's nur noch Vollgas!"

Nadine Münch, Sascha Bandermann, Rick Goldmann, Sebastian Schwele

In ihrem wöchentlichen SPORT1-Podcast "Die Eishockey Show" sprechen die Sport-Fuzzis Sascha Bandermann, Rick Goldmann und Basti Schwelle diesmal mit Roosters-Goalie Andreas Jenike und dem "Leiter Schiedsrichterwesen" der DEL, Lars Brüggemann.

Der ehemalige DEL-Profi Brüggemann verrät dabei, wie er den Weg vom Spieler-Dasein ins Schiedsrichter-Wesen fand.

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"Ausschlaggebend war, dass ich mich genauso wie jeder andere auch über die Schiedsrichter aufgeregt habe. Aber immer nur Meckern und Schimpfen nützt ja auch nichts. Und wenn man meint, es besser machen zu können, dann muss man das auch umsetzen", erklärt Brüggemann, der sich im Anschluss "relativ schnell am Boden der Tatsachen" wieder fand und sich eingestehen musste "dass es doch nicht so einfach ist".

Denn erst einmal musste er sich mit dem Regelwerk auseinandersetzen: "Ich war erschrocken am Anfang. Wenn man als Spieler jahrelang sein Geld mit dem Eishockey verdient und dann das Regelwerk in die Hand gedrückt bekommt, gibt es dann doch viele Sachen, die man nicht kennt."

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Jenike über Schiris: Kommunikation ist wichtig

Auch mit dem Keeper der Iserlohn Roosters, Andreas Jenike, sprechen die Sport Fuzzis in der "Eishockey Show" über das heikle Thema Schiedsrichter.

Die komplette Folge mit Lars Brüggemann und Andreas Jenike jetztbei SPORT1, Spotify, Apple Podcasts und allen gängigen Podcast-Plattformen!

Jenikes Wahrnehmung lautet dabei: "Es liegt in der Natur der Sache, dass man manchmal über die Schiedsrichter schimpft. Diejenigen, die die Entscheidungen treffen, was für einen Glück und für den anderen Pech bedeutet. Im Nachhinein kommt auch oft raus, dass sie Recht hatten. Jeder Mensch macht mal Fehler. Ich kann keinem Schiri böse sein, wenn er eine Abseitsentscheidung von 10 cm richtig oder falsch trifft, sowas ist einfach menschlich. Ich finde es wichtig, dass die Kommunikation stimmt und von keiner Seite aus von oben herab geredet wird."

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Jenike über Roosters-Situation: Gibt nur noch Vollgas

Angesprochen auf die aktuelle Tabellensituation der Roosters (Platz 13, 12 Punkte zu Platz 10) sagte Jenike: "Man kann unsere Situation nicht mehr schönreden, wir müssen die Punkte holen, damit wir noch irgendeine Möglichkeit haben, in die Pre-Playoffs reinzurutschen. Jedes Spiel kann über den Rest der Saison entscheiden, deswegen sind wir immer hoch motiviert. Es ist eine Ausnahmesituation, es gibt nur noch Vollgas."


Doch der "Do or Die"-Modus hat geholfen: Fünf der letzten sieben Spiele konnte Iserlohn gewinnen, unter den beiden Niederlagen war zudem die herausragende Leistung beim 5:7 in München.

"Wir sind immer noch kein Topteam, aber wir haben wieder Selbstbewusstsein, um Spiele gewinnen zu können. In München war es ein verrücktes Ergebnis, aber wir hätten das Ding gewinnen können", sagte Jenike über die jüngsten Leistungen.

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