Jobmarkt im April: Immer weniger Berliner sind arbeitslos

In Berlin und Brandenburg ist die Arbeitslosenquote weiter gesunken. In der Hauptstadt ist sie die niedrigste in einem April seit 1991.

Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung hat die Arbeitslosigkeit in Berlin weiter sinken lassen. 171.433 Männer und Frauen waren im April arbeitslos gemeldet, rund 3200 weniger als im März und knapp 15.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. "Das ist der niedrigste Wert in einem Monat April seit 1991", sagte der Chef der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Bernd Becking. Die Arbeitslosenquote sank auf 9,2 Prozent, das waren 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und ein Prozentpunkt weniger als vor einem Jahr.

Nicht alle Menschen ohne Job werden bei der Arbeitslosenzahl mitgezählt. Es fehlen etwa ältere Langzeitarbeitslose, Teilnehmer von Fort- und Weiterbildungen, Flüchtlinge in Sprachkursen und Menschen, die sich nicht arbeitsuchend melden. Alles in allem waren rund 249.000 Menschen ohne Arbeit, die Agentur spricht von Unterbeschäftigung. Diese Zahl sinkt langsamer als die der offiziell Arbeitslosen.

Arbeitslosigkeit in Brandenburg auf Rekordtief

Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg erreichte im April den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Dort waren rund 94.000 Brandenburger arbeitslos gemeldet, etwa 6000 weniger als im März und 14.800 weniger als vor einem Jahr. Die Agentur führte das Rekordtief auf die anhaltend gute Wirtschaftslage zurück. Die Arbeitslosenquote sank von März um einen halben Prozentpunkt auf 7,1 Prozent und liegt damit 1,1 Prozentpunkte unter der Quote vor einem Jahr.

Es sank auch die Zahl der Unterbeschäftigun...

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