Jobmotor: Reisen, lehren, werben – virtuell ist alles möglich

Technologien rund um Virtual Reality bleiben im Trend, sagen Experten. An ihnen arbeiten Informatiker und Ingenieure – aber nicht nur.

Wie ein Vogel über Berge fliegen, das verseuchte Gelände von Tschernobyl inspizieren oder ins Innere eines Traktormotors eintauchen, um dessen Technik zu erkunden – möglich wird das alles mit einer Virtual-Reality-Brille vor den Augen. Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover war Virtual Reality (VR) eines der Topthemen – und Daniel Sproll als Aussteller dabei.

Sproll ist einer der Gründer der Firma Realities.io. "Wir schicken Menschen virtuell an Orte, die für Massentourismus nicht ideal sind", erklärt der 27-Jährige. Auch Menschen, die selbst nicht (mehr) reisen können, gehören zur Zielgruppe.

Jeder VR-Trip mit Realities.io startet im Weltall. Das Hauptmenü ist als Erdkugel gestaltet, kleine Balken markieren Reiseziele. Ein Griff – und der Kunde steht mitten im amerikanischen Death Valley, erlebt die Weiten der Wüste, hört das Zirpen der Grillen und sieht einen riesigen Mond über sich.

Studium Cognitiv Science

Das Handwerkszeug, um solch erstaunlich echt wirkende virtuelle Welten zu programmieren, hat Sproll im interdisziplinären Studiengang Cognitive Science an der Universität Osnabrück gelernt. Computerlinguistik, Neu­roinformatik und Mensch-Computer-Interaktion waren dort einige der Inhalte. Zudem hat er an der kanadischen Simon Fraser University gelernt, wie Navigation im 3-D-Umfeld funktioniert.

Realities.io hat Daniel Sproll gemeinsam mit David Finsterwalder im Dezember 2015 gegründet. Möglich war das mit der Hilfe des Start-up-Förderers Boost VC. Die amerikanische Organisat...

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