Joseph Zawadzki im AZ-Interview - Vater von vermisster Malina Klaar: "Ich spüre sie"

Ruth Schormann

Seit 18 Tagen hat er kein Lebenszeichen von Malina bekommen. In der AZ spricht Joseph Zawadzki (46) über seine Überzeugung, dass seine Tochter (20) immer noch lebt. Jetzt soll "Aktenzeichen XY" helfen.

Die Abendzeitung hat mit Malinas Vater über seine vermisste Tochter gesprochen.

AZ: Herr Zawadzki, wie schaut Ihr Tag momentan aus? JOSEPH ZAWADZKI: Ich versuche täglich alles, was in meiner Kraft und Inspiration ist, zu tun, dass Malina Öffentlichkeit bekommt, damit es einen Hinweis auf sie gibt.

Wann haben Sie Ihre Tochter das letzte Mal gesehen? Das war hier bei mir im Landkreis Miesbach, es war schön. Wir waren Burger essen.

War sie da schon zum Studium in Regensburg? Nein, das war kurz vorher. Sie wollte eigentlich nach der ersten Woche heimkommen, hatte an dem Samstag aber eine Blockveranstaltung. Da war sie sicher eh müde und dann auf einem WG-Fest, wo man weiter auf diese Elektroparty gegangen ist. Die Kripo geht jetzt auch verstärkt nochmal die Besucher dieser Party ab.

Sie haben jetzt 18 Tage kein Lebenszeichen von Ihrer Tochter. Wer weiß, vielleicht tut sich in den nächsten Tagen was. So wie die Kripo mit den Medien zusammengearbeitet hat, werden die vielleicht etwas zutage bringen, was erfreulich ist.

Haben Sie schon konkrete Informationen? Nein, nein, aber wenn es nichts zu hoffen gäbe und wenn es Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gegeben hätte oder etwas, was von vornherein schlecht ausgesehen hätte, könnte ich verstehen, wenn mir mehr Menschen sagen würden, ich sollte mich ruhig halten.
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