Josh Hartnett verrät, warum er Hollywood den Rücken gekehrt hat

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Josh Hartnett war der Shooting-Star Hollywoods. Dann wurde es ruhig um den "Pearl Harbor"-Darsteller. Warum eigentlich?

LONDON, ENGLAND - DECEMBER 02:  Josh Hartnett attends the 21st British Independent Film Awards at Old Billingsgate on December 02, 2018 in London, England. (Photo by Jeff Spicer/Getty Images)
Josh Hartnett bei den British Independent Film Awards im Dezember 2018 in London. (Bild: Jeff Spicer/Getty Images)

Josh Hartnett gehörte Anfang der 2000er Jahren zu den erfolgreichsten Schauspielern Hollywoods. Doch dann wurde es still um ihn. Der Grund: Er kehrte der Traumfabrik den Rücken und konzentrierte sich fortan auf kleinere Projekte. In einem Interview verriet der 43-Jährige, was ihn dazu bewogen hatte.

Was aus dem Gespräch in der australischen Frühstückssendung "Sunrise" deutlich wird: Offenbar erfüllte Hartnett eine erfolgreiche Hollywood-Karriere weder persönlich noch beruflich. "Es war das Beste für meine psychische Gesundheit und meine Karriere", sagt der US-Schauspieler, "Hollywood auf Abstand zu halten."

Darauf kommt es wirklich an

Hartnett, der mit der Schauspielerin Tamsin Egerton drei Kinder hat, will erkannt haben, was wirklich wichtig ist im Leben. "Zum Glück wurde mir das schon früh bewusst: Es geht darum, ein schönes Leben zu Hause zu schaffen". Als Privatmensch aber auch als Schauspieler – wie er betont – schätzt er die "Möglichkeit, wilde und wunderbare Dinge zu tun."

Die Abwendung von Mainstream-Hollywood hatte eine zwangsläufige Folge: Hartnett lehnte so manche interessante Rolle in großen Blockbuster-Produktionen ab. Er hatte er die Möglichkeit, in einer drei Filme umfassenden Reihe Superman zu spielen. Und ihm wurde die Rolle Batmans in Christopher Nolans "Dark Knight"-Trilogie angeboten.

LONDON, ENGLAND - DECEMBER 02:  Tamsin Egerton (L) and Josh Hartnett attend the 21st British Independent Film Awards at Old Billingsgate on December 02, 2018 in London, England. (Photo by Dave J Hogan/Dave J Hogan/Getty Images)
Josh Hartnett und seine Partnerin, die Schauspielerin Tamsin Egerton ((Bild: Dave J Hogan/Dave J Hogan/Getty Images)

In einem Film nicht mitgewirkt zu haben, bereut er allerdings. Hartnett sollte in Ang Lees "Brokeback Mountain" mitspielen, die Hauptrolle in dem Westerndrama um das Liebesverhältnis zweier Cowboys lehnte er aber nicht ab. Er konnte sie nicht übernehmen, weil er sich vertraglich schon an eine andere Produktion gebunden hatte, Brian De Palmas "Black Dahlia".

Einmal Joaquin Phoenix küssen

Was ihn an der Rolle eines schwulen Cowboys besonders reizte? Er wollte schon immer, wie er scherzhaft sagt, Joaquin Phoenix küssen, der ursprünglich für die zweite Hauptrolle vorgesehen war. Phoenix blieb auch von einem anderen Schauspieler ungeküsst, die Cowboy-Rollen in dem preisgekrönten Meisterwerk gingen letztlich an Heath Ledger und Jake Gyllenhaal.

Josh Hartnett hat seinen Durchbruch mit der Schmonzette "Peal Harbor". Es folgen Rollen in dem Kriegsdrama "Black Hawk Down" und der romantischen Komödie "40 Tage und 40 Nächte". Abseits des Mainstreams bewegt er sich mit der düsteren Comicverfilmung "Sin City", dem Kultfilm "Lucky Number Slevin" und dem Action-Thriller "Ida Red".

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