Jubiläum: Die Hafenbar feiert ihren 50. Geburtstag

Hafenbar Berlin / vl. Inhaberin Petra Schreiber, Kapitän Klaus Zagermann und DJ Stefan Rupp

Berlin.  Es ist eins dieser Berliner Jubiläen, die keinen Staatsakt verlangen, sondern zwingend eine Party unter Freunden: Die "Hafenbar" wird 50. Der Club unter dem Fernsehturm, den meisten Gästen wohl noch unter seinem früheren Standort an der Chausseestraße bekannt, begeht am Sonnabend sein 50-jähriges Bestehen. Das Besondere: Der Club, 1967 als HO-Gaststätte der DDR gegründet, besteht seitdem mit derselben Dekoration, derselben Musik und teilweise sogar demselben Personal fort. "Viele Gäste kommen seit Jahrzehnten, manche in zweiter oder dritter Generation", sagt Petra Schreiber. Seit 1991 steht die 48-Jährige in der Hafenbar hinter dem Tresen. 2016 löste sie den Gründer Klaus Zagermann (75) als Inhaberin ab. Seit 1996 gehört Radiomoderator Stefan Rupp mit zur Crew. Er legt hier seitdem regelmäßig Schlager auf.

Kann das sein, dass eine DDR-Disco einfach so "überlebt", als wäre der Mauerfall nie gewesen? Natürlich nicht. Die Geschichte der Hafenbar ist keine wie der Film "Good Bye, Lenin!". Aber sie hat doch ein bisschen davon. Stefan Rupp, der aus Düsseldorf stammt, nennt es den "Geist", was ganz gut in das Ambiente aus historischen Fischernetzen und Glaskugeln passt, das die Bar ausmacht. Ein bisschen ostig und altmodisch, aber im Gegensatz zu den ungezählten anderen angesagten Lokalen mit künstlicher Patina: mit echter Geschichte.

Überhaupt war die Hafenbar eigentlich noch nicht fertig

27. November 1967: In Ost-Berlin steht Klaus Zagermann, 25 Jahre alt, Objektleiter des neuesten V...

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