Jubiläum mit Wurst: Kölner Tatort-Kommissare feiern 20-Jähriges

WDR-Intendant Tom Buhrow kam auf eine Bratwurst vorbei und gratulierte.

Zum Abschluss fast jeder Tatort-Folge aus Köln gönnen sich die Kommissare Max Ballauf (gespielt von Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) an der „Wurstbraterei“ am Deutzer Rheinufer eine Currywurst.

Die Imbissbude wird jeweils eigens für die Dreharbeiten dort aufgestellt, wie auch jetzt für die Schlusszene des Krimis „Bausünden“. Im 71. Fall der Kölner Ermittler geht es um die dunklen Seiten der Baubranche und den Mord an der Rezeptionistin eines großen Hotels.

Wurstbude musste innerhalb Köln umziehen

Doch diesmal stand die Wurstbude nicht am gewohnten Platz neben der Deutzer Brücke, sondern – wegen der Vorbereitungen zur dortigen Osterkirmes – nördlich der Hohenzollernbrücke.

Und da vor genau 20 Jahren Regisseur Kaspar Heidelbach, der in der Kölner Südstadt wohnt und auch jetzt wieder Regie führte, den ersten Kölner Tatort mit Behrendt und Bär drehte, kam der oberste Dienstherr der TV-Kommissare, WDR-Intendant Tom Buhrow, „auf eine Bratwurst“ vorbei.

Buhrow wollte Behrendt und Bär zum 20-jährigen Dienstjubiläum gratulieren und überreichte ihnen ein Porträt von Ballauf und Schenk als Andenken an den ersten Kölner Tatort.

WDR-Intendant Tom Buhrow hat alle Tatorte gesehen

Bis auf diese allererste Folge („Willkommen in Köln“) habe er tatsächlich sämtliche Kölner Tatorte gesehen, verriet Buhrow. „Die meisten allerdings auf Kassette – noch zu meiner Zeit als ARD-Korrespondent in den USA.“

Und da Behrendt und Bär im Krimi den Imbiss-Besitzer stets mit „Gebhard“ anreden, stand diesmal als Gag tatsächlich ein Gebhard hinter der Theke: Gebhard Henke, Leiter der Abteilung Fernsehfilm, Kino und Serie beim WDR.

Tatort-Regisseure auch dabei

Bei den Aufnahmen dabei waren außer Regisseur Heidelbach – dessen Sohn Moritz Heidelbach, der durch seine Rolle in „Club der roten Bänder“ bekannt wurde, spielt in dem Tatort mit – noch Produzentin Sonja Goslicki und Redakteur Götz Bolten.

Denen gab Buhrow noch einen Wunsch für weitere Kölner Folgen mit auf den Weg: „Es sollten noch mehr Szenen aus der Stadt eingebaut werden – mit Wiedererkennungswert für die Fernsehzuschauer. Und das durchaus im Stil eines Roadmovies.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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