Judo-Grand-Prix in Zagreb: Niederländer goldumhangen

Judo-Grand-Prix in Zagreb: Niederländer goldumhangen

Der Abschlusstag des Judo-Grand-Prix von Zagreb wurde von niederländischen Judoka geprägt.

Doch zunächst einmal ein georgischer Erfolg: Beka Gwiniaschwili setzte sich im Finale der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm mit Rafael Macedo aus Brasilien auseinander. Gwiniaschwili gewann seine 26. Welttour-Medaille und seine zwölfte goldene, die ihm Laszlo Toth, der Vorsitzende des Europäischen Judoverbandes, überreichte.

Powell: „Das i-Tüpfelchen“

Natalie Powell aus Großbritannien gegen Inbar Lanir aus Israel lautete der Kampf um Gold in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm. Die Auseinandersetzung der beiden wurde am Boden entschieden. Powell hatte ihre Gegnerin im Griff, Lanir musste aufgeben.

Für Powell war es der erste Sieg bei einem Welttour-Wettkampf seit Januar 2020. Die ehemalige WM-Dritte erhielt den Lohn aus den Händen von Sanda Čorak, Vorsitzende des kroatischen Judoverbandes.

„Das war wirklich etwas ganz Besonderes, weil das der letzte Wettkampf war, bei dem ich von meinem Trainer betreut wurde, der acht Jahre mit mir gearbeitet hat. Die Goldmedaille mit Darren Warner an meiner Seite war das i-Tüpfelchen“, so Powell.

Korrel lässt sich nicht erneut überraschen

Europameister Michael Korrel aus den Niederlanden wies in Zagreb seine prächtige Verfassung nach. Bei den Männern bis 100 Kilogramm zog er in den Goldkampf ein und bekam es dort mit Ilia Sulamanidze aus Georgien zu tun. Die Entscheidung fiel blitzschnell. Korrel brachte seinen Gegner zu Boden und erhielt dafür eine Waza-Ari-Wertung, die Gold wert war.

Skander Hachicha, der Sportdirektor des Judoweltverbandes überreichte die Medaillen.

Korrel sagte: „Einen Kämpfer zu kennen und zu sehen, ist die eine Sache. Die andere Sache ist, dann tatsächlich Hand anzulegen, um zu fühlen, wo die Gefahr liegt. In Tel Aviv hat er mich mit einem Angriff überrascht. Es war also nicht drin, dass er das erneut macht. Versucht hat er es. Ich hatte die Siegchance ein wenig später als im Halbfinale, habe es aber gut abschließen können."

Im Schwergewicht siegen Hershko und Spijkkers

Bei den Damen über 78 Kilogramm gewann Raz Hershko aus Israel gegen Milica Zabic aus Serbien. Armen Bagdasarow, Oberschiedsrichter des Weltverbandes, überreichte die Medaillen.

Bei den Männern über 100 Kilogramm setzte sich der Niederländer Jur Spijkkers durch. Der 25-jährige Europameister gewann bereits im vergangenen Jahr in Zagreb.

Yasuhiro Yamashita, Mitglied des Exekutivkomitees des Weltverbandes, war für die Ehrung des Siegers zuständig.

Der kroatische Judoverband gewann am Grand-Prix-Schlusstag zwar kein Edelmetall, erhielt für die Ausrichtung des Wettkampfwochenendes aber eine Menge Lob.

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