Jugendfreunde: Warum mit ihnen alles anders ist

Im Kopf unserer alten Freunde bleiben wir jung. Und umgekehrt.

Auf der Straße treffe ich zwei Schulkameraden, längst sind sie ältere Männer, aber in den Gesichtern scheinen noch die Jungs durch, die ich mal gekannt habe. Wir reden kurz, lachen und trennen uns. Ich hätte gerne gewusst, ob sie danach über mich geredet haben. Wir kennen uns so lange. Wer bin ich, und wer bin ich in ihren Augen?

Was sieht er, was sehe ich?

In Gesellschaft begegnen sich das Selbstbild und das Fremdbild. Das eine ist meine Wahrnehmung von mir selbst, ist mein Ich, wie ich es zu erkennen glaube. Das andere ist die Wahrnehmung von außen, sie bestimmt den Umgang anderer Leute mit mir, ihr Urteil. Beide Bilder sind unterschiedlich. Das merke ich schon daran, dass auch die Mitmenschen, die ich für verbohrt halte, sich unverkennbar toll finden. Umgekehrt werden die das genauso sehen. Aber wer kennt schon wen wirklich.  

Auch aus diesem Grund treffe ich mich mit Jugendfreunden. Die wissen was von mir, was sonst keiner weiß. Auf unseren Bildern im Kopf sind wir jung. Sie haben noch meine Eltern gekannt, die alte Wohnung. Jugendfreunde...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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