Jugendlicher in Sömmerda durch Stromschlag aus Bahn-Oberleitung schwerstverletzt

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Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER)

Ein 17-Jähriger ist in Thüringen auf einen abgestellten Güterzug geklettert und hat dabei einen lebensgefährlichen Stromschlag erlitten. Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich das Unglück am späten Dienstagabend im Bahnhof von Sömmerda. Der Jugendliche gehörte zu einer Gruppe aus insgesamt sechs etwa Gleichaltrigen, die miteinander bekannt sind. Die fünf anderen Jugendlichen erlitten Schocks und mussten im Krankenhaus betreut werden. Auch Seelsorger waren im Einsatz.

Wie die Beamten in Erfurt weiter mitteilten, war der 17-Jährige nach ersten Erkenntnissen in dem Bahnhof auf einen stehenden Güterzug geklettert. Dabei geriet er zu nahe an die Oberleitung, wodurch ein Spannungsüberschlag ausgelöst wurde. Der junge Mann zog sich schwerste Verbrennungen zu. Laut Bundespolizei stehen Oberleitungen der Bahn unter Spannungen von bis zu 15.000 Volt. Das Klettern auf Masten, Zügen oder Brücken ist lebensgefährlich.

bro/ran

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