Junge Profis: Wanderreisen mit Yoga-Matte und ohne Chichi

Claudia Gellrich hat Karmahike gegründet und bietet Wandertouren mit Yoga-Elementen an. Sechs freie Mitarbeiter unterstützen sie.

Über die Postkarte von Kathrin hat sich Claudia Gellrich riesig gefreut: "Sie hat geschrieben, dass sie vorher nicht geglaubt hätte, die Tour zu schaffen", erzählt die Reiseveranstalterin. Doch dann sei sie über sich hinausgewachsen. Noch heute profitiere sie von diesem Kick fürs Selbstbewusstsein, habe Kathrin ihr Monate nach der Wander-und-Yoga-Tour zurückgemeldet.

Gellrich strahlt, als sie das erzählt. Denn genau das möchte sie erreichen, wenn sie mit ihren Teilnehmern hinaus in die Natur geht, um zu wandern und Yoga zu machen. Karmahike hat Gellrich ihre Firma genannt. Spirituelles Bergwandern könnte man es übersetzen. "Wobei man den Begriff spirituell aber nicht überbewerten sollte", sagt die Gründerin. Ihr geht es vor allem darum, mit den Teilnehmern draußen zu sein und die Natur zu erleben.

Seit zwei Jahren bietet Claudia Gellrich Touren unterschiedlicher Schwie­rigkeitsgrade an: in der Uckermark, auf Lesbos und Mallorca, in den Alpen und zum zweiten Mal demnächst auch in den USA. "Wir wandern dort ein Stück des Appalachian Trail", erzählt Gellrich. Auf jeder Tour gibt es zwischendurch Yoga- und Achtsamkeitsübungen.

Am Ende gibt es eine richtige Yoga-Stunde

"Und am Ende immer eine richtige Yoga-Stunde – je nach Wetter draußen oder in einem geschützten Raum." In den USA ist das zum Beispiel ein Ashram in der Nähe von New York, in der Uckermark ein Bildungszentrum des Naturschutzbunds (Nabu). "Unsere Yoga-Übungen sind genau aufs Wandern abgestimmt", sagt Gellrich. So würden ...

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