"Die jungen Leute wollen sich einbringen": Peter Kloeppel ist mit RTL-"Triell" zufrieden

·Lesedauer: 2 Min.
Peter Kloeppel ist sich sicher: "Die jungen Leute wollen sich einbringen, sie informieren sich, und sie wollen mitbestimmen." (Bild: MG RTL D / Stefan Gregorowius)
Peter Kloeppel ist sich sicher: "Die jungen Leute wollen sich einbringen, sie informieren sich, und sie wollen mitbestimmen." (Bild: MG RTL D / Stefan Gregorowius)

Das große RTL Wahl-"Triell" Ende August war vor allem bei jungen Zuschauerinnen und Zuschauern beliebt. Im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau erklärte Moderator Peter Kloeppel nun, weshalb ihn die Quoten der Sendung zuversichtlich stimmen.

Ende August trafen sich Annalena Baerbock (Grüne), Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (Union) zum ersten großen Wahl-"Triell" bei RTL, moderiert von Pinar Atalay und Peter Kloeppel. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur teleschau hat Peter Kloeppel nun ein Fazit zur Sendung gezogen. Er sei zufrieden mit dem Verlauf des Triells, so der Moderator. "Weil es uns gelungen ist, die Kandidaten immer wieder zu klaren Stellungnahmen zu ihren politischen Zielen zu bewegen und sie auch ins Streitgespräch zu bringen", stellte Kloeppel fest. Es sei gelungen, "fast zwei Stunden ausschließlich mit Themen" zuzubringen und "sehr viele Zuschauer dafür interessieren" zu können.

"Das zeigt, wie sehr junge Menschen heute an der politischen Kultur interessiert sind"

5,05 Millionen Zuschauende interessierten sich für die politische Debatte (Marktanteil: 16,4 Prozent). Zwar schauten beim Duell vor vier Jahren zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Martin Schulz von der SPD insgesamt 16 Millionen Menschen zu. Allerdings wurde es von vier großen Sendern gleichzeitig übertragen. Nur etwas mehr als zwei Millionen verfolgten die Diskussion damals bei RTL. Im Vergleich war das diesjährige "Triell" also durchaus als Quoten-Erfolg zu bewerten. Beim RTL-Newskanal ntv verfolgten zudem weitere 550.000 Menschen (zwei Prozent Marktanteil) die Live-Sendung.

Für den Kölner Sender besonders wichtig: die sogenannte "werberelevante" Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer. Hier lief es noch deutlich besser, 2,18 Millionen junge Zuschauende bedeuteten in dieser Gruppe einen Marktanteil von 25,9 Prozent - damit schlug es den Duell-Wert von vor vier Jahren um das Doppelte. Dass vor allem viele Menschen unter 30 einschalteten, freut Peter Kloeppel besonders, wie der "RTL aktuell"-Chefmoderator im teleschau-Interview verriet: "Das zeigt, wie sehr junge Menschen heute an der politischen Kultur und an den Zielen der Parteien interessiert sind." Das stimme ihn zuversichtlich: "Die jungen Leute wollen sich einbringen, sie informieren sich, und sie wollen mitbestimmen."

Kloeppel sprach in dem Interview ausführlich über seine Erinnerungen an 9/11 - er war damals der erste deutsche TV-Journalist, der live über die Terroranschläge von New York berichtet hatte. "Ich entschied mich einst aus guten Gründen, Journalist zu werden, und dieser Tag hat all das, was in diesem Beruf aus meiner Sicht zählt, zusammengeführt", sagte er der teleschau. "So etwas lässt einen nie los. Jeder weiß noch, was er damals, am Tag der Terroranschläge von New York, gemacht hat", glaubt er.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.