Junger Nashornbulle im Berliner Zoo gestorben

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Panzernashörner in freier Wildbahn in Nepal (AFP/PRAKASH MATHEMA)

Ein junger Nashornbulle ist im Berliner Zoo gestorben. Das drei Jahre alte Panzernashorn starb vermutlich an den Folgen einer Entzündung im Bauchraum, die möglicherweise zu einer Blutvergiftung oder Embolie führte, wie der Zoo am Dienstag mitteilte. Bereits seit einigen Wochen hatte das Nashorn namens Karl gesundheitlich angeschlagen gewirkt.

Der rund 1,3 Tonnen schwere Nashornbulle wurde im Tierpark Berlin im Ostteil der Stadt geboren und zog mit seiner 26 Jahre alten Mutter vor zwei Jahren in den Berliner Zoo. Sein Vater lebt im Tiergarten Nürnberg.

In den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts waren Panzernashörner mit einer Zahl von unter 200 Tieren weltweit beinahe ausgestorben. Die Bestände erholten sich zwar, doch noch immer sind die bis zu zwei Tonnen schweren Panzernashörner im natürlichen Lebensraum bedroht.

hex/cfm

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