Jungfernstieg autofrei: „Sargnagel draufgeschlagen“: City-Händler fürchten um Existenz

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Er kann sich zu diesem Thema richtig in Rage reden. Fritz Ahrens ist einer beiden Inhaber des Leder-Ladens „Pyrate-Style“ in der Einkaufspassage Galleria an den Großen Bleichen – und äußerst verärgert. Es geht um den Jungfernstieg, der seit rund zwei Wochen autofrei ist. „Die Innenstadt ist ohnehin schon in einer schwierigen Lage, da muss man mit so einer Maßnahme nicht noch einen Sargnagel draufschlagen“, sagt er. Der Geschäftsmann und weitere Gewerbetreibende sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Seit 16. Oktober sind Autos auf dem Jungfernstieg tabu, lediglich Busse, Taxen und Radfahrer haben freie Fahrt. Von abends um 21 Uhr bis morgens um 11 Uhr ist zusätzlich der Lieferverkehr zugelassen. Für alle gilt Tempo 30. Mit dieser Maßnahme will der Senat die Attraktivität der Hamburger Innenstadt steigern. Autofreier Jungfernstieg in Hamburg: Händler sind dagegen Fritz Ahrens, der schon vielen Prominenten seine Leder-Kreationen auf den Leib geschneidert hat, hält von dieser Maßnahme überhaupt nichts. „Ich höre immer, dass der Jungfernstieg eine Meile zum Flanieren werden soll. Ja, wer soll denn da Flanieren? Die Leute kommen doch kaum noch in die Innenstadt! Die Politik träumt sich da eine Innenstadt herbei, die es so nicht geben wird. Der autoarme Jungfernstieg wird ein verödeter...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo