"Juve verschenkt ein gewonnenes Match" - Herbe Medienschelte an Khedira

"Juve verschenkt ein gewonnenes Match" - Herbe Medienschelte an Khedira

Die komplett untypische Vorstellung von Juventus Turin im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League hat in Italien für Katerstimmung am Aschermittwoch gesorgt. "Juve verschenkt ein Match, das eigentlich schon gewonnen war. Allegris Mannschaft erlebt einen physischen und psychologischen Zusammenbruch, der unerklärlich ist", schrieb die Gazzetta dello Sport nach dem 2:2 (2:1) der "Alten Dame" gegen Tottenham Hotspur.
Allen voran Weltmeister Sami Khedira wurde von Italiens Sportorgan Nummer eins hart angegangen. "Er war der schlechteste Juve-Spieler und hinkte im Mittelfeld hinterher", urteilte die Gazzetta dello Sport. Von "viel Verwirrung und keiner Idee" schrieb La Stampa und machte den Mittelfeldspieler, der nach etwas mehr als einer Stunde mit muskulären Problemen ausgewechselt worden war, als einen der großen Schwachpunkte aus.
Trainer Massimiliano Allegri ging gegen die Kritiker allerdings in die Offensive, nachdem Juve eine Zwei-Tore-Führung verspielt hatte. "Wir tun unser Bestes, und meine Spieler sollten glücklich sein, weil sie eine fantastische Saison erleben", sagte der Erfolgscoach und führte aus: "Juventus spielt, um die Champions League zu gewinnen. Aber Siege in der Champions League sind nicht die Normalität. Es ist unmöglich, jedes Jahr das Finale zu erreichen."
Dabei hatte der italienische Rekordmeister durch die frühen Tore des argentinischen Torjägers Gonzalo Higuain (2., 9./Foulelfmeter) einen perfekten Start erwischt. In der ersten halben Stunde deutete vieles auf eine Demontage der Gäste aus England um ihren Torjäger Harry Kane hin. Dann aber verlor die Star-Truppe um Italiens Torwartikone Gigi Buffon den Faden.
Kane (32.) und Christian Eriksen (71.) glichen aus und verschafften den Spurs eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 7. März im Wembley-Stadion - auch weil Higuain einen weiteren Foulelfmeter an die Latte setzte (45.+2).




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