AfD-Parteitag in Köln: Schlappe für AfD-Chefin Frauke Petry

Der Parteitag in Köln wird begleitet von zahlreichen Gegendemos.

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat im innerparteilichen Streit um den Kurs der Partei eine Schlappe erlitten. Beim Bundesparteitag der AfD in Köln scheiterte sie mit dem Versuch, einen Beschluss über ihren „Zukunftsantrag“ für eine strategische Neuausrichtung herbeizuführen. Die Mehrheit der Delegierten entschied nach heftigem Streit, den Petry-Antrag - wie auch weitere Initiativen zur ideologischen Ausrichtung - am Samstag von der Tagesordnung zu nehmen.

Dämpfer für Petry

Einen weiteren Dämpfer für Petry gab es mit Blick auf den Bundestagswahlkampf. Die AfD will mit einem Spitzenteam in den Wahlkampf ziehen. Ein Antrag, die Wahl der Spitzenkandidaten von der Tagesordnung zu streichen, lehnten die Delegierten ab. Gestellt hatte ihn Parteivize Albrecht Glaser, der als Unterstützer Petrys gilt. Diese hatte nach monatelangem Machtgerangel erklärt, sie stehe als Spitzenkandidatin nicht zur Verfügung. Hätte der Parteitag nun beschlossen, kein Spitzenteam zu bestimmen, stünde sie als Parteivorsitzende und bekannteste Persönlichkeit der AfD faktisch weiterhin in der ersten Reihe.

Spitzenteam soll gewählt werden

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