Köln im Rotlicht: So haben unsere Reporter in der Szene recherchiert

Als die Bläck Fööss im Sommer 2017 im Pascha-Nachtclub auftreten und der Sänger Erry Stocklosa anschließend im Gespräch mit der Redaktion fragt, was wir mit unserer Kritik eigentlich bezwecken wollten, das sei doch „eine ganz normale Sache“, beginnt beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ eine interne Diskussion.

Viele Redakteure sind mit dem Gedanken aufgewachsen, dass bezahlter Sex unmoralisch ist, dass das Rotlicht von Gesetzesbrechern kontrolliert wird, dass Frauen, die anschaffen, das nicht freiwillig tun.

Neugier, mehr zu erfahren

Aber stimmt das in jedem Fall? Ist Sexarbeit gleich Zwangsprostitution? Was bedeutet Zwang? Was heißt freiwillig? Und schützt das neue Prostituiertenschutzgesetz die Sexarbeiterinnen tatsächlich?

Mit diesen Fragen und einigen Klischees im Kopf haben wir angefangen zu recherchieren. Sind in Clubs, Laufhäuser und auf den Straßenstrich gegangen, haben mit Prostituierten, Freiern und Zuhältern gesprochen, mit Sozialarbeiterinnen, Polizisten und Bordellbetreibern. Ohne klare Erwartung, was am Ende der Recherche stehen wird. Aber mit der Neugier, mehr zu erfahren.

Manchmal fühlten wir...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta