Kölner Polizei geht mit Razzia gegen Hells Angels vor

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Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER)

Nach Schüssen auf ein früheres Mitglied der Hells Angels im Oktober sind Kölner Ermittler am Dienstag zu einer Razzia gegen Angehörige der Rockergruppe ausgerückt. Durchsucht wurden laut Polizei und Staatsanwaltschaft 16 Objekte in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Neben zahlreichen Spezialeinheiten waren demnach Kräfte der Bereitschaftspolizei und Sprengstoffspürhunde im Einsatz.

Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes, das nach Schüssen auf ein 31-jähriges ehemaliges Mitglied der Hells Angels in der Kölner Altstadt am 23. Oktober eingeleitet wurde. Die Ermittlungen richten sich laut Ermittlern gegen 15 Männer im Alter zwischen 23 und 51 Jahren, die der Ortsgruppe "Hells Angels MC Honorfield" angehören.

Die Durchsuchungsmaßnahmen dienten demnach der Beschlagnahme von Beweismitteln und der Suche nach der möglichen Tatwaffe. Bei dem Angriff auf den 31-Jährigen soll einer der Beschuldigten mindestens drei Schüsse abgegeben haben. Eines der Geschosse schlug durch die Rollläden in die Wohnung eines Unbeteiligten ein. Verletzt wurde letztlich niemand.

cfm/mt

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