Kölns Verkehrsknotenpunkt: Darum liegt Umgestaltung von Barbarossaplatz auf Eis

Vor zehn Jahren wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben – seitdem ist nichts passiert.

Wenn es in Köln einen Ort gibt, der absolut vom Verkehr beherrscht wird, dann ist es der Barbarossaplatz. Vier Stadtbahn-Linien kreuzen die von Geschäftshäusern gesäumte Fläche. Sieben Straßen münden dort – Hohenstaufenring, Salierring, Luxemburger Straße, Weyerstraße, Neue Weyerstraße, Roonstraße, Kyffhäuserstraße. Radfahrer teilen sich die Fahrspuren mit Autofahrern, ein Radweg zu ihrem Schutz existiert lediglich auf der Südwestseite. Hinzu kommen sechs Übergänge für Fußgänger – eine richtige Platzfläche gibt es aber seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr. Wo im 19. Jahrhundert ein mit Bäumen umgebener Brunnen stand, befinden sich heute lange Bahnsteige.

Verkehrsgutachten vor 10 Jahren in Auftrag gegeben

Angesichts der Dominanz des Verkehrs wird bereits seit mehr als einem Jahrzehnt darüber diskutiert, wie sich der Barbarossaplatz umgestalten ließe. Die Politiker im Stadtrat haben im Juli 2009 beschlossen, dass die Stadt ein Verkehrsgutachten in Auftrag geben sollte. Die Verwaltung engagierte damals das Büro Pesch Partner Architekten, das für den Barbarossaplatz eine großzügige Platzraumgestaltung erarbeitete.

Doch auch zehn Jahre danach hat sich am Barbarossaplatz nichts getan. Selbst die Bahnsteige der Linien 16 und 18, die angehoben werden sollten, damit Menschen mit Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen ebenerdig in die Bahn steigen können, sind nach wie vor zu niedrig.

Planung für Verkehrsführung fehlt

Die Stadt lieferte auf Anfrage eine Erklärung für den Stillstand an dem zentralen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta