Küchenmontage anstatt Panikrocker: Das machen soloselbstständige Künstler im Lockdown

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Küchenmontage anstatt Panikrocker: Das machen soloselbstständige Künstler im Lockdown

Der Lockdown stellt derzeit wohl so gut wie jeden vor eine Herausforderung. Für soloselbstständige Künstler bedeutet diese Zeit nicht nur, in ihrer Existenz bedroht zu sein – sie leiden vor allem auch darunter, dass sie den Beruf, für den sie so sehr brennen, nicht mehr ausüben dürfen. Die MOPO hat mit einigen Kulturschaffenden aus Hamburg darüber gesprochen, wie sie die Krisenzeit überstehen – und sogar für sich nutzen können. Eigentlich sollte es mit Udo Lindenberg gemeinsam auf Tour gehen – dann kam Corona. So hat es Sänger Ole Feddersen wieder zu seinen Anfängen verschlagen: Seit Juni arbeitet er in einem Möbelmarkt, um die Zeit bis zur Auszahlung der Corona-Hilfen zu überbrücken. „Da ich gelernter Tischler bin, ergab sich aus einem ‚Notjob‘, welchen ich gemeinsam mit meiner Frau Nathalie Dorra begonnen hatte, meine jetzige Beschäftigung“, erzählt Feddersen der MOPO. Zuerst kümmerte sich das Paar um die Außenanlagen des Möbelhauses, nun ist der Hamburger als Küchenmonteur dort beschäftigt. Hamburg: Das machen soloselbstständige Künstler im Corona-Lockdown Auch wenn schon ein Teil seiner Novemberhilfen angekommen ist, ist der 46-Jährige nicht zufrieden mit der Unterstützung für Soloselbstständige. „Selbst in einer Notlage wie dieser läuft der bürokratische Apparat einfach zu langsam und fehlerhaft. Da gibt es Verbesserungsbedarf“, so Feddersen. Das größte Problem seien laufende Kosten wie Steuern, Miete und Krankenkassenbeiträge. Einzig die Hoffnung auf bessere Zeiten halte ihn derzeit über Wasser. Sein Tipp: „Nach einer Alternative suchen und Pläne schmieden, um nicht in ein bodenloses...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo