Künstlerkolonie „Paradies“: Rolf Ketan Tepel soll 38.000 Euro an die Stadt Köln zahlen

Vor knapp zwei Jahren hatte die Verwaltung das Gelände am Eifelwall zwangsgeräumt.

Der Künstler Rolf Ketan Tepel soll annähernd 38.000 Euro an die Stadtverwaltung zahlen. Die Behörde macht die Kosten für die vor knapp zwei Jahren erfolgte Zwangsräumung eines Geländes am Eifelwall geltend, auf dem Tepel und weitere Nutzer die Künstlerkolonie „Paradies“ errichtet hatten.

Tepel weist die Forderung der Verwaltung zurück. Durch die Räumung sei sein „physisches Lebenswerk vernichtet“ worden. Kunstwerke von mehr als 20 Künstlern seien entgegen einer anderslautenden Zusage in Abfallcontainern entsorgt worden, ebenso seine Instrumente, Werkzeug und Materialien, sein Archiv sowie sein Büro mit der Kasse und Papieren. Er sei „durch diesen Vorgang fast gänzlich enteignet“ worden.

Verwaltung beharrt auf Anspruch

Die Verwaltung beharrt dagegen auf ihrem Anspruch. Tepel und die anderen Nutzer hätten sich in einem gerichtlichen Vergleich bereiterklärt, das Gelände bis Ende April 2015 geräumt zu übergeben. „Das wurde seitens der Nutzer nicht eingehalten, so dass es zu einer gerichtlichen Zwangsräumung Ende Juni 2015 kam“, sagte Stadtsprecherin Inge Schürmann. „Herr Tepel und die anderen Nutzer haften gesamtschuldnerisch für die Kosten der Zwangsräumung – auch das war Gegenstand des Gerichtsverfahrens.“ (adm)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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