Kündigungen, Strom und Medikationsplan: Das ändert sich ab dem 1. Oktober

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Ab dem 1. Oktober gelten einige neue Gesetze und Regelungen – ganz zur Freude der Verbraucher. In Kraft treten unter anderem Medikationspläne und neue Kündigungsmöglichkeiten. Diese können zukünftig online abgewickelt werden.

Vom 1. Oktober an müssen Verträge nicht mehr eigenhändig unterschrieben sein. Es reicht die reine “Textform”. Ein Handyvertrag kann also beispielsweise nun auch per E-Mail oder Fax gekündigt werden. Bisher war eine “Schriftform” erforderlich, also eine Kombination aus Kündigungstext und Unterschrift. Diese Forderung darf in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht mehr verwendet werden. Eine Ausnahme gibt es: Verträge, die notariell beurkundet sind, lassen sich nicht in “Textform” kündigen.

Versicherte, die mindestens drei Medikamente einnehmen, bekommen vom Arzt zukünftig einen Plan erstellt. Aus diesem geht unter anderem hervor, ob die Arzneimittel auf nüchternem Magen oder zum Abendessen eingenommen werden sollen. Der Medikationsplan soll den Patienten “mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Arzneimitteln geben”, wie das Gesundheitsministerium laut “dpa” mitteilt. Zunächst wird die Regelung auf Papier umgesetzt, ab 2018 soll es die Infos elektronisch auf der Gesundheitskarte geben.

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Zum 1. Oktober wird zudem eine Strom-Regelung bis Ende Juni 2022 verlängert. XXL-Stromverbraucher können demnach vom Stromnetz genommen werden – als Ausgleich von Schwankungen. Als Beispiel werden Situationen genannt, in denen die Sonne nicht scheint. Es gibt dafür eine Vergütung. Die sogenannte Verordnung zu abschaltbaren Lasten gibt es seit 2013.

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