Deutschland sozial gespalten - Aufschwung nicht für alle

Der Reichtum in Deutschland gleicht einer „Black Box”. Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) erläutert dazu, wer mehr ...

Der Reichtum in Deutschland gleicht einer „Black Box”. Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) erläutert dazu, wer mehr als 18 000 Euro pro Monat verdiene, falle aus jeder Statistik - spätestens seit Wegfall der Vermögenssteuer.

Alles, was darunter liegt, vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Mittelständler, wird dagegen in allen Schattierungen ausgeleuchtet, so ein weit verbreiteter Vorwurf. Der Verdacht, dass oberhalb dieser Einkommensgrenze Steuern „vermieden” werden, drängt sich auf.

Auch deshalb hat die Ministerin in ihrem neuen Armuts- und Reichtumsbericht einen neuen Ansatz gewählt und den Blick auch auf die große Unbekannte Reichtum gerichtet. Nachdem ihr Bericht - nach langem Gezerre innerhalb der Großen Koalition von Union und SPD - am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wurde, sagt sie: „Die reichsten 10 Prozent der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Netto-Vermögens. Die untere Hälfte nur 1 Prozent.” Und während die Einkommen der Gutverdiener in den vergangenen Jahrzehnten noch weiter stiegen, kam bei den Armen kaum etwas an. Manche haben heute unterm Strich sogar weniger als Mitte der 90er-Jahre.

Weiteres Ergebnis: Wohlhabende Menschen haben ein höheres Interesse an Politik und gehen eher zu Wahlen. Und damit gewinnt auch die Frage an Brisanz: Wie viel größer ist der Einfluss...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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