Kadaver von bedrohtem Kalifornischen Schweinswal vor Mexiko entdeckt

Mexiko will mit Hilfe von Delfinen den vom Aussterben bedrohten Kalifornischen Schweinswal retten. Von der US-Marine trainierte Delfine sollen die seltenen Meeressäuger in ein Schutzgebiet lotsen, wie Mexikos Umweltminister Rafael Pacchiano sagte

An der mexikanischen Küste ist der Kadaver eines Kalifornischen Schweinswalbabys gefunden worden, dessen Art akut vom Aussterben bedroht ist. Das tote Tier, das noch die Nabelschnur am Körper hatte, wurde von Mitarbeitern der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd an einem Strand am Golf von Kalifornien entdeckt, wie Sea Shepherd und die mexikanischen Behörden am Donnerstag mitteilten.

Den Angaben zufolge soll der Baby-Kadaver zur Untersuchung auf eine mögliche Vergiftung oder bakterielle Erkrankung des Tieres in ein Labor nach San Francisco gebracht werden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es im Golf von Kalifornien nur noch rund 30 Exemplare der kleinen Schweinswale gibt. Im Jahr 2014 waren es noch hundert, 2012 doppelt so viele. Die Art könnte schon 2022 ausgestorben sein.

Der Kalifornische Schweinswal ist mit nur anderthalb Metern Länge die kleinste Walart. Bedroht wird das Tier vor allem durch den illegalen Fischfang, weil sie sich in den Fischernetzen verfangen. Sea Shepherd vermutete nun, dass der Babywal geboren wurde, als seine Mutter "um ihr Leben kämpfte".

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