Kajak-Sportler überlebt Hai-Attacke vor australischer Küste

Nach einer Hai-Attacke auf sein Kajak hat sich ein Australier 40 Minuten lang an die Überreste seines Sportgeräts geklammert, bevor er gerettet wurde

Nach einer Hai-Attacke auf sein Kajak hat sich ein Australier 40 Minuten lang an die Überreste seines Sportgeräts geklammert, bevor er gerettet wurde. Gavin Kleidon war am Sonntag zu einer gemütlichen Kajak-Tour in der Moreton-Bucht nahe Brisbane im Nordosten Australiens unterwegs, als der Hai plötzlich von hinten angriff.

"Ich sah, wie der hintere Teil meines Bootes davon trieb und wusste sofort, was passiert war", sagte Kleidon dem Sender ABC. Er habe dann versucht, in die Überreste seines Kajaks zu klettern, das jedoch rasch sank. Auch sein Paddel war bei dem Angriff davongetrieben. Kleidon klammerte sich an den Rest seines Bootes, fingerte sein Handy aus der wasserfesten Hülle und alarmierte die Rettungskräfte.

Dank einiger markanter Punkte an der Küste konnte er glücklicherweise recht genaue Angaben dazu machen, wo er sich befand. Dennoch musste Kleidon rund 40 Minuten im Wasser ausharren, bis ein Boot der Wasserschutzpolizei ihn erreichte. Er sei "sehr nervös" gewesen, weil er nicht wusste, ob der Hai noch in der Nähe war, sagte er nach seiner Rettung.

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