Kalker Post: Politiker wehren sich gegen Wettbüros und Spielhallen

Damit soll eine weitere Abwertung der Einzelhandelsstruktur vermieden werden.

Um einer weiteren Abwertung und Banalisierung der Einzelhandelsstruktur entgegen zu steuern sind noch mehr Spielhallen und Wettbüros entlang der Kalker Hauptstraße und in den benachbarten Seitenstraßen von den Politikern nicht gewünscht.

Wurde zuletzt schon für den Wohn- und Geschäftsbereich östlich der Rolshoverstraße der Bebauungsplan so geändert, dass dort Vergnügungsstätten ausgeschlossen werden, hat die Bezirksvertretung für das Gebiet rund um die frühere Kalker Post einen ähnlichen Beschluss gefasst.

Veränderungssperre

Diesmal geht es um den Bereich zwischen der Kalker Hauptstraße (64 bis 76) und der Dillenburger Straße (1 bis 11) sowie die westlichen Seite der Trimbornstraße (2 bis 36) und die komplette Robertstraße. In dem Wohn- und Geschäftsviertel soll eine weitere Beeinträchtigung der städtebaulichen Funktion des Bezirkszentrums Kalk durch eine zunehmende Konzentration von Vergnügungsstätten verhindert werden.

Auf dieser Grundlage will die Politik dann auch eine im Dezember gestellte Bauvoranfrage zur Umwandlung der Ladenlokale in den Häusern Kalker Hauptstraße 70 und 72 mit einer Veränderungssperre abgelehnt. Die Verwaltung teilte nun den Bezirksvertretern mit, „dass von weiteren Vergnügungsstätten städtebauliche Fehlentwicklungen ausgehen“.

In der Vergangenheit habe sie schon häufiger beobachtet, dass bei einer Aufgabe oder einem längerenLeerstand von Ladenlokalen in einem Stadtteilzentrum die Absicht besteht, die Flächen in Vergnügungsstätten umzuwandeln.

Bereit höhere Mieten zu zahlen

Spielhallen seien häufig bereit, höherer Mieten zu bezahlen und dazu auch in der Lage, weil sie zumindest teilweise nicht an die Beschränkungen des Ladenschlussgesetzes gebunden seien. Eine Genehmigung widerspricht den Bemühungen, die Geschäftsstraße und damit das Veedel weiter aufzuwerten.

Schließlich setzten sich auch der Kalker Bürgerverein, die Standortgemeinschaft sowie die Stiftung „Kalk Gestalten“ schon seit mehreren Jahren dafür ein, dass in zeitweise leerstehende Geschäftsräume möglichst hochwertige Einzelhändler oder Filialen einziehen sollen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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