Kalkofe gibt den Trump

Maximilian Haase
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Corona, Verschwörungstheorien, US-Wahl - es war ein besonders denkwürdiges Jahr. Jede Menge Arbeit also für Oliver Kalkofe, der sich den medialen Ereignissen der letzten Monate satirisch widmet - unter anderem als scheidender US-Präsident Trump.

Was war das nur für ein Jahr: Corona prägte fast alles, Verschwörungstheoretiker fanden ihr Publikum und auch die US-Wahl zeitigte nicht wenig Unsinn. Gefundenes Fressen also für einen Satiriker wie Oliver Kalkofe, der für seinen Jahresrückblick diesmal wohl nicht sehr tief in der medialen Verrücktheiten-Kiste wühlen musste. Von Maskenmuffeln und Pandemie-Leugnern bis Sommerhaus-Promis und Wendler-Skandalen waren Fernsehen und Internet gefüllt mit persiflagewürdigen Themen, denen sich der altgediente TV-Satiriker unter dem Motto "Fresse 2020" widmet. TELE 5 zeigt das "Kalkofes Mattscheibe"-Spezial am Sonntag, 27. Dezember, 20.15 Uhr.

Wie gewohnt schlüpft Kalkofe dabei in zahlreiche (Semi-)Promirollen: Als scheidender US-Präsident Donald Trump lässt er dessen bisweilen abenteuerliche Ansagen Revue passieren; nicht weniger wahnwitzig nimmt der begnadete Imitator den einstigen Koch Attila Hildmann auf den Arm, der in diesem Jahr zahlreiche verschwörungstheoretische Schlagzeilen machte. Zu sehen sein wird Kalkofe auch in der Rolle Harald Glööcklers, der sich an Disco-Pop versuchte, sowie als Michael Wendler, der medial präsenter war als je zuvor. Zusammenfassend widmetl sich Kalkofe laut Sender in seinem Jahresrückblick den Auftritte "durchgedrehter Verschwörungsmystiker, unerträglicher Möchtegernpromis und sturer Realitätsverweigerer". Damit wäre 2020 jedenfalls treffend beschrieben.