Karl Lauterbach gibt TV-Tipp: Gesundheitsexperte empfiehlt Charité-Doku

teleschau
·Lesedauer: 2 Min.
TV-Tipp von Karl Lauterbach: "Charité intensiv: Station 43" begleitet Intensivmediziner im Kampf gegen Covid-19 in Berlins wohl renommiertester Klinik. (Bild: rbb / DOCDAYS / Carl Gierstorfer)
TV-Tipp von Karl Lauterbach: "Charité intensiv: Station 43" begleitet Intensivmediziner im Kampf gegen Covid-19 in Berlins wohl renommiertester Klinik. (Bild: rbb / DOCDAYS / Carl Gierstorfer)

In der Corona-Pandemie gilt Karl Lauterbach als Mahner. Nun hat der Mediziner und SPD-Politiker eine Empfehlung für alle, die verstehen wollen, was Covid-19 anrichten kann, und wie Intensivmediziner belastet sind: "Charité intensiv: Station 43" in der ARD-Mediathek.

Als Talkshow-Stammgast hat sich Gesundheitsexperte Karl Lauterbach als vielleicht lauteste mahnende Stimme in der Corona-Krise etabliert. Trotz steigender Zahlen in der dritten Welle stoßen seine Worte hier und da auf taube Ohren, manche sind gar von seiner ständigen Präsenz genervt. Lauterbach gibt sich davon unbeeindruckt - und über seine Social-Media-Kanäle seinen Followern nun einen TV-Tipp mit. Der SPD-Politiker lobte die Dokuserie "Charité intensiv: Station 43" als "sehenswert" und verlinkte die erste Folge "Station 43 - Sterben" in der ARD-Mediathek. Nach Ansicht des Mediziners zeige die Serie "realistisch, was derzeit auf Covid-Intensivstationen los ist".

Für Karl Lauterbach ist die vierteilige Doku des Regisseurs Carl Gierstorfer, die sich der intensivmedizinischen Versorgung von Covid-19-Patienten in Berlins berühmtestem Krankenhaus widmet, eine klare Empfehlung: "Jeder, der ernsthaft die Gefahr von Covid verstehen will, sollte sich das ansehen." Des Weiteren weist er in seinem Post darauf hin, dass die britische Mutante nicht nur für ältere Menschen gefährlich werden kann. "Das Spektrum der Patienten ist jetzt viel jünger, B117 trifft Jüngere hart", stellt der Bundestagsabgeordnete klar.

Über Facebook und Twitter empfahl Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach die Dokureihe "Charité intensiv: Station 43" allen, die die Gefahr von Covid-19 nachvollziehen wollen. (Bild: 2021 Getty Images / Pool)
Über Facebook und Twitter empfahl Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach die Dokureihe "Charité intensiv: Station 43" allen, die die Gefahr von Covid-19 nachvollziehen wollen. (Bild: 2021 Getty Images / Pool)

Zwischen High-Tech und Menschlichkeit

In jeweils 30-minütigen Folgen erhält der Zuschauer in "Charité intensiv: Station 43" Einblicke in den alltäglichen Kampf um Menschenleben in der Intensivmedizin. Auf der Station 43 landen Patienten, die besonders schwer an Covid-19 erkrankt sind, oftmals wurden sie aus anderen Kliniken verlegt. Begleitet wurde die Zeit von Weihnachten bis März, als die zweite Pandemie-Welle in Deutschland zahlreiche Opfer forderte.

"Die Dokumentation zeigt den lebensbedrohlichen Kern der Pandemie, mit dem wir seit mittlerweile mehr als einem Jahr täglich konfrontiert sind. Viele Patientinnen und Patienten können wir trotz aller Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin nicht retten", beschreibt Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt, Direktor der Klinik für Nephrologie und Internistische Intensivmedizin sowie Koordinator der Covid-19-Intensivversorgung, auf der Homepage der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

"Der Film beschönigt dies nicht und zeigt eindrucksvoll die Arbeit des Intensiv-Teams zwischen High-Tech Medizin und tiefer Menschlichkeit", führt Eckardt weiter aus. Die von Karl Lauterbach empfohlene Dokuserie ist noch rund ein Jahr in der ARD-Mediathek verfügbar.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.