Karliczek fordert internationale Anstrengungen zum Schutz der Meere

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Schildkröten vor den Galapagos-Inseln

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert international größere Anstrengungen für den Schutz der Meere. "Langsam geraten unsere Ozeane an ihre Belastungsgrenze", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. "Wir müssen alles daransetzen, dieses einzigartige Ökosystem zu schützen und zu bewahren. Diese Herausforderung können wir nur bewältigen, wenn wir weltweit zusammenarbeiten."

Karliczek äußerte sich anlässlich der UN-Dekade der Ozeanforschung für Nachhaltige Entwicklung, an deren Auftaktkonferenz sie am Dienstagvormittag teilnimmt. "Wir wollen die Ozeane und die 'Klimamaschine Meer' besser verstehen und internationale Forschungskooperation stärken", führte Karliczek dazu aus. "Wir wollen unser Wissen in die Umsetzung bringen und einen nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen weltweit erreichen, in dem der Schutz im Vordergrund steht und die Nutzung der vielfältigen Ressourcen in einem respektvollen Umgang mit dem Ökosystem Ozean erfolgt."

Die Ozeane bildeten "das größte zusammenhängende Ökosystem unseres Planeten", betonte die Ministerin. "Seit Millionen von Jahren bieten sie einen einzigartigen Lebensraum für unzählige Arten. Sie halten das Klima im Gleichgewicht und sind zugleich Lebensgrundlage für viele Menschen auf der Welt." Die Bundesregierung finanziert die deutsche Meeresforschung laut Karliczek jährlich mit rund 400 Millionen Euro.

cne/pw

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