Karneval in Köln: Organisatoren ziehen Bilanz der Schull- un Veedelszöch

Die Organisatoren ziehen ein Resümee der Schull- und Veedelszöch 2017.

Viel Lob, aber auch Kritik gab es bei der Nachbesprechung zu den Schull- un Veedelszöch, zu der die ehemalige Schulamtsdirektorin Margarita von Westphalen-Granitzka als Mitorganisatorin die jecken Lehrer der Stadt ins Stadtmuseum geladen hatte. Mit 55 Schulen verzeichnete man einen Teilnehmerrekord.

„Schüler und Lehrer präsentierten sich in bunten, schönen sowie aufwendig gestalteten Kostümen“, so von Westphalen-Granitzka. „Aufgegriffen wurden vorwiegend Themen aus Schulpolitik und -Alltag wie Baumängel oder Mensa-Neubau. Insgesamt wurde eine große Bandbreite abgedeckt“.

Rückblickend gab es Lob und Kritik

Auch die meisten Schulen äußerten sich zufrieden. Die Lehrer lobten die Organisation vor allem rund um die Aufstellplätze, bedankten sich für den Bustransfer von ihren Stadtteilen aus.

Daneben gab es auch kritische Töne. So seien viele Dixie-Klos entlang des Zugwegs am Sonntag abgeschlossen gewesen. Dies wollen die Organisatoren nun noch mit dem Festkomitee klären. Bemängelt wurde, dass sich am Straßenrand viel Müll ansammelte, was vor allem Kinder in Rollstühlen erheblich behinderte.

„Wir waren kurz davor, ihn aus dem Zug zu holen“

Ein Kritikpunkt war, dass einige Schulen andere Bagagewagen mit Fahrern dabei hatten als zuvor angemeldet. Ein Fahrer habe sein Auto gar mehrmals gestoppt, war ausgestiegen, um Wurfmaterial zu verteilen und dann mit überhöhten Tempo losgefahren, um Anschluss zu halten. „Wir waren kurz davor, ihn aus dem Zug zu holen“, sagte Zugleiter Willi Stoffel.

Auch sind einige Gruppen nicht geschlossen aufgetreten. „So entstanden Lücken. Und dabei wurde oftmals nicht auf die Anweisungen der Zugordner reagiert“, hatte von Westphalen-Granitzka sich berichten lassen. Aber das seien Probleme, die man in den Griff bekommen kann.

Dankesgeschenk an das Gymnasium Pesch

„Wir wissen, wieviel Arbeit die Lehrer in die Vorbereitungen stecken. Da helfen wir gerne“, sagte Michael Euler-Schmidt vom Vorstand der „Freunde und Förderer des kölnischen Brauchtums“, die die Zöch in Kooperation mit der KG Lyskircher Junge finanziell unterstützen. So erhält jede Schule 260 Euro vom Förderverein.

Mitgebracht hatten die Lyskircher Junge ihr Dankesgeschenk an die Schulen: Eine „decke Trumm“, die diesmal an das Gymnasium Pesch ging, das seit 25 Jahren ununterbrochen an den Zöch teilnimmt. Die Trommel überreichten die Ex-Schulrätin und KG-Präsident Ralf Jakula an Horst Schnautz.

Der Oberstudienrat hatte vor mehr als 25 Jahren die Karnevals-AG am Gymnasium gegründet. Anlass zum Motto „Nit zo jläuve, ävver wohr, uns Pescher Schull es 40 Johr“ war der runde Geburtstag der Schule. Zum blau-glänzenden Kostüm trugen Schüler und Lehrer beim Zoch eine Geburtstagstorte aus Styropor auf dem Kopf....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen