Katarina Witt kämpft mit dem Lockdown

(wue/spot)
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Katarina Witt auf einem Event im vergangenen Februar (Bild: imago images/Jan Huebner)
Katarina Witt auf einem Event im vergangenen Februar (Bild: imago images/Jan Huebner)

Der anhaltende Corona-Lockdown ist auch für Katarina Witt (55) schwierig. "Mehr und mehr umgibt mich ein Mantel der Melancholie und alles legt sich immer schwerer aufs Gemüt", schreibt die ehemalige Eiskunstläuferin bei "Facebook" unter anderem. Sonst kenne man sie "fröhlich, optimistisch und unermüdlich voller Tatendrang" allerdings wechsle sich ihre "wochenlange Contenance [...] langsam mit Ratlosigkeit, Empörung und teilweise Wut ab".

Witt sei keine "Corona-Verleugnerin" oder "Lockdown-Gegnerin", ihr Herz breche, wenn sie "all die Menschen mit ihren verschiedensten Nöten und Sorgen im Fernsehen sehe" oder Nachrichten darüber lese. Sie geht mit der Politik aber hart ins Gericht. Die 55-Jährige "komme einfach nicht umhin, mit manch politischen Entscheidungen zu hadern". Deutschland müsse "all das ausbaden, was die Politik in der Vergangenheit versäumt, verschlafen und eingespart" habe.

Viele Branchen seien etwa im vergangenen Frühjahr "in extreme Schieflage" geraten. Witt spricht von "ungehaltenen Versprechen" und beklagt fehlendes Fingerspitzengefühl. Am Ende des Tunnels sehe sie derzeit kein Licht, sondern "nur meine Nachttischlampe". Trotzdem schließe sie ihren Beitrag mit "hoffnungsvollen Grüßen".