Katastrophenschutz: Bei Stromausfall zur Anlaufstelle in Adlershof

Treptow-Köpenick.  Im Februar 2019 gingen in Köpenick spektakulär die Lichter aus: Der größte Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte legte die Stromversorgung Zehntausender Haushalte lahm, teilweise fielen auch Wasser und Heizung aus.

31 Stunden dauerte der Blackout. Handys und Laptops konnten betroffene Köpenicker damals im Wagen des Katastrophenschutzes vor dem Rathaus Köpenick aufladen.

Neuer Katastrophenschutz-Leuchtturm für 550.000 Euro

Ab sofort ist Treptow-Köpenick besser gerüstet. Der Bezirk hat jetzt einen sogenannten Katastrophenschutz-Leuchtturm. Dieser dient als Anlaufstelle im Krisenfall und stellt die Notstromversorgung im Bezirksamt sicher. Gedacht ist der sogenannte Kat-Leuchtturm auch dazu, die Bürger über die jeweilige Krisensituation zu informieren.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) nahm das neue Notstromaggregat nun offiziell in Betrieb, und zwar am Standort in der Hans-Schmidt-Straße in Adlershof. Die Kosten beziffert das Bezirksamt auf 550.000 Euro, die aus Mitteln des Bezirks finanziert werden. Rund 9500 Euro kostet die Wartung pro Jahr.

Eine „wichtige, zentrale Anlaufstelle“

Die Standortplanungen seien bereits vor dem großen Stromausfall im Februar 2019 vorbereitet worden, erklärte Igel. Der großflächige Stromausfall habe dann gezeigt, so der Rathauschef, „wie wichtig eine solche zentrale Anlaufstelle ist. Umso mehr freut es mich, dass der Kat-Leuchtturm nun einsatzfähig ist.“

An der neuen Anlaufstelle können Bürger im Krisenfall ihre Handys aufladen. Dafür wurden ...

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