Kaum freie Plätze: Kitaplätze: Träger schöpfen Möglichkeiten nicht aus

Berlin. In Berlin einen Kitaplatz zu finden, bleibt für Eltern eine Herausforderung. Mit Stand Ende Februar waren nur 1,2 Prozent der angebotenen Plätze nicht belegt. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Marianne Burkert-Eulitz hervor. Besonders kritisch ist die Situation demnach in Steglitz-Zehlendorf und Friedrichshain-Kreuzberg, wo es zuletzt jeweils gerade einmal zehn freie Plätze gab.

Wie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in ihrer Antwort schreibt, boten die Berliner Kitas Ende Februar insgesamt 168.409 Plätze an, für 166.440 davon gab es Betreuungsverträge. Die Zahl der nicht belegt gemeldeten Plätze ist damit laut Verwaltung niedriger als vor einem Jahr. „Die Situation hat sich nicht verbessert“, sagt Burkert-Eulitz mit Blick auf die Zahlen. „Es bleibt eine Herausforderung, Kitaplätze auszubauen und Personal zu finden.“

Erlaubte Kita-Plätze werden von Trägern nicht ausgeschöpft

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie verweist auf Nachfrage darauf, dass die Zahl der Kitaplätze in den vergangenen Jahren sehr wohl gestiegen sei. Allerdings würde das Platzangebot, für das es eine Betriebserlaubnis gibt, von den Trägern nicht ausgeschöpft. „In Berlin gibt es aktuell rund 5000 mehr erlaubte Plätze als vor einem Jahr“, teilt Verwaltungssprecherin Iris Brennberger mit, insgesamt seien es rund 183.000. Es ergibt sich also eine Differenz von knapp 15.000 Plätzen zwischen den erlaubten und denen, die tatsächlich angebot...

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