Kein Corona-Impftermin: Hamburger Krebskranke zieht vor Gericht – mit spätem Erfolg

·Lesedauer: 1 Min.

In der Corona-Pandemie warten viele Schwerkranke und damit Hochrisikopatienten oft sehr lange auf einen Impftermin. Die krebskranke Hamburgerin Luise S. (Name geändert) ist deshalb mit einem Eilantrag vor Gericht gezogen. Eine andere Wahl hatte ihr die Sozialbehörde nicht gelassen. Luise S. (78) ist krank. Schwer krank. Seit Dezember 2020 weiß sie, dass sie an einem bösartigen Lungentumor im fortgeschrittenen Stadium leidet. Vor zwei Wochen hat sie ihre Chemotherapie begonnen – eine neoadjuvante Chemotherapie, auf die eine Lungenoperation folgen soll. Der Definition nach ist Luise S. Corona-Hochrisikopatientin: Eine Infektion mit dem Virus würde bei ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem schweren oder tödlichen Verlauf führen. Trotz bösartigem Lungentumor: Hamburgerin bekommt Absage für Corona-Impfung Deshalb hatte Luise S. gehofft, so schnell wie möglich einen Termin für eine Corona-Impfung zu bekommen. Doch sie wurde von der Sozialbehörde abgewiesen: Mit ihren knapp 79 Jahren sei sie zu jung, um mit höchster Priorität geimpft zu werden. S., die sich ungerecht behandelt fühlte, sah nur eine Lösung. „In den Medien habe ich von dem Anwalt Jascha Arif gehört, der vor Gericht...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo