Kein Ende der Materialschlacht im Donbas - Was passierte auf der Schlangeninsel?

Die Materialschlacht des russischen Militärs in der Donbas-Region zeigt Wirkung, bringt aber noch nicht den erhofften Erfolg der Einkesselung der benachbarten ukrainischen Großstädte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk.

Obwohl die ukrainische Armee sich dort nur noch mit einer Art letztem Aufgebot gegen die Großoffensive zu stemmen scheint, ist zumindest das Industriegebiet mit dem Azot-Chemiewerk noch in ihrer Hand. Dort halten sich weiterhin Hunderte Soldaten und eine unbekannte Zahl von Zivilisten verschanzt.

Zuletzt haben russische Truppen im Donbas das Dorf Toschkiwka erobert und damit die Frontlinie weiter Richtung Westen verlagert. In seinem täglichen Briefing gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, am Dienstag mehr als 250 ukrainische Militärobjekte vernichtet zu haben, darunter Depots für militärische Ausrüstung und Munition in Lyssytschansk und ein Treibstoffterminal in Mykolajiw.

Drohnenangriff auf russische Raffinerie?

In der grenznahen russischen Bergbaustadt Nowoschachtinsk stand eine Ölraffinerie in Flammen. Der Betreiber der Anlage nannte einen Drohnenangriff als Brandursache. Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtete, eine Drohne sei vor dem Brand in den Wärmetauscher-Block der Raffinerie gestürzt. Das Feuer konnte gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Unklar ist die Lage auf der kurz nach Kriegsbeginn von Russland besetzten Schlangeninsel im Schwarzen Meer. Das russische Militär berichtete von einem untauglichen Versuch ukrainischer Truppen, das Eiland nahe der ukrainischen und rumänischen Küste mit Drohnen- und Haubitzenbeschuss zurückzuerobern.

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