„Kein Feingefühl“: Gastronom soll Corona-Hilfen zurückzahlen

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Wegen Corona sind die Lokale in Hamburg dicht und viele Gastro-Betreiber finanziell am Limit. Sie konnten sich teilweise nur durch die Corona-Hilfen der Länder und des Bundes über Wasser halten – so auch Isidro Alarcon, der ein Restaurant auf St. Pauli betreibt. Anfang des Jahres bekam er jedoch eine Aufforderung, genau diese Hilfen jetzt zurückzuzahlen. Der verzweifelte Gastronom könnte jedoch kein Einzelfall bleiben. Seit mehr als sechs Jahren betreibt Alarcon das Restaurant „Marend Tiroler Küche“ in der Feldstraße auf St. Pauli. Wie fast alle Gastronomen in der Hansestadt traf ihn die Corona-Pandemie Anfang vergangenen Jahres mit voller Wucht: Wegen der Corona-Maßnahmen musste er seinen Laden für die meiste Zeit schließen – nur Abholer durfte er mit Essen versorgen. Das führte zur finanziellen Schieflage. Hamburg: „Durch Hilfen gerade so über Wasser gehalten“ Die Corona-Hilfen von Bund und Ländern im März verschafften ihm kurzfristig etwas Luft: „Durch die erste Corona-Hilfe gelang es mir, den Laden gerade so über Wasser zu halten“, sagt Alarcon im MOPO-Gespräch. Nach eigenen Angaben musste er seit Beginn der Pandemie seinen Laden für sechs Monate schließen. Anfang diesen Jahres dann der nächste Schock: ein Brief der Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB). Darin die Aufforderung, den ausgezahlten Betrag der Corona-Soforthilfen von 20.000 Euro innerhalb eines Monats zurückzuzahlen. Der Grund: Laut IFB habe im Zeitraum vom April bis Juni...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo