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Keine Änderungen bei direkt gewählten Abgeordneten nach Berliner Wiederholungswahl

Bei der teilweisen Wiederholung der Bundestagswahl in Berlin haben bis zum Nachmittag weniger Menschen ihre Stimme abgegeben als 2021. Größere Pannen wurden dieses Mal nicht gemeldet. (Odd ANDERSEN)
Bei der teilweisen Wiederholung der Bundestagswahl in Berlin haben bis zum Nachmittag weniger Menschen ihre Stimme abgegeben als 2021. Größere Pannen wurden dieses Mal nicht gemeldet. (Odd ANDERSEN)

Die Teilwiederholung der Bundestagswahl in Berlin hat bei den direkt gewählten Abgeordneten der zwölf Hauptstadtwahlkreise am Sonntag keine Veränderungen gebracht. Auch in den Bezirken, wo ein beträchtlicher Teil der Wähler erneut zur Abstimmung aufgerufen war, wurde von den im September 2021 erfolgreichen Gewinnerinnen oder Gewinnern niemand verdrängt, wie die Landeswahlleitung in der Nacht zum Montag mitteilte.

In Händen der SPD bleiben damit die Direktmandate in Charlottenburg-Wilmersdorf (Michael Müller), Tempelhof-Schöneberg (Kevin Kühnert), Neukölln (Hakan Demir) und Spandau (Helmut Kleebank). Die Grünen behielten ihre drei Direktmandate in Mitte (Hanna Steinmüller), Friedrichshain-Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost (Canan Bayram) und Pankow (Stefan Gelbhaar).

Bei der CDU wurden Mario Czaja in Marzahn-Hellersdorf, Thomas Heilmann in Steglitz-Zehlendorf und Monika Grütters in Reinickendorf bestätigt. Die Linke behielt die Wahlkreise Treptow-Köpenick (Gregor Gysi) und Lichtenberg (Gesine Lötzsch).

Wegen zahlreicher Pannen musste in Berlin die Bundestagswahl vom September 2021 in einem Fünftel der Wahlbezirke wiederholt werden. Am stärksten betroffen von der Wiederholung unter den zwölf Berliner Wahlkreisen war Pankow, wo die Stimmen von mehr als 85 Prozent der Wählerinnen und Wähler annulliert wurden. Es folgten Charlottenburg-Wilmersdorf mit 42,7 Prozent, Friedrichshain-Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost mit 33,8 Prozent und Reinickendorf mit 31,7 Prozent.

mt/cfm