Keine Gleichberechtigung: Anne Hathaway ätzt gegen Hollywood

Keine Gleichberechtigung: Anne Hathaway ätzt gegen Hollywood

Anne Hathaway gehört zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods, mit Filmen wie "Plötzlich Prinzessin" oder "Der Teufel trägt Prada" wurde sie weltweit bekannt, demnächst steht sie für das "Ocean's Eleven"-Spin-Off mit weiblicher Besetzung vor der Kamera. Dennoch kritisiert die 34-Jährige die Traumfabrik nun scharf, denn ihrer Meinung nach gibt es in der Filmindustrie nach wie vor keine Gleichberechtigung.

"Hollywood ist kein Ort der Gleichheit", urteilt die Aktrice im Gespräch mit dem Magazin "Elle". "Ich sage das nicht mit Zorn oder als Beurteilung. Es ist ein Fakt." Zwar habe sie in ihrer Karriere schon in einigen Filmen mitgewirkt, in denen Frauen im Zentrum standen. Doch noch nie habe sie einen Streifen wie "Ocean's Eight" gemacht. "Und das macht dir irgendwie bewusst, wie du dich selbst unbewusst veränderst, um dich bestimmten Situationen anzupassen", so Hathaway.

Über die besonderen Dreharbeiten mit dem weiblichen Cast sagt Anne Hathaway weiter: "Es gibt bestimmte Dinge, die man übereinander versteht, wenn man dieselben Erfahrungen teilt." Bei Männern sei das anders, sie würden solche Rollen stillschweigend voraussetzen. In "Ocean's Eight" wird sie mit Stars wie Sandra Bullock und Cate Blanchett vor der Kamera stehen.

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