Kellnerin ungläubig über 1.440 € Trinkgeld

Style International Redaktion
·Lesedauer: 3 Min.

Eine US-amerikanische Mitarbeiterin einer Saftbar war total geschockt, als eine Kundin ihr ein Trinkgeld in Höhe von 2.021 $ (1.446,40 €) hinterließ. Die Rechnung betrug ursprünglich lediglich 71,84 $ (58,52 €).

Die Saftbar Miami Squeeze erhielt zum Start ins Jahr 2021 eine atemberaubende Geste der Wertschätzung von einem dankbaren Kunden. Foto: Instagram/miamisqueeze
Die Saftbar Miami Squeeze erhielt zum Start ins Jahr 2021 eine atemberaubende Geste der Wertschätzung von einem dankbaren Kunden. Foto: Instagram/miamisqueeze

Miami Squeeze ist eine Saftbar in North Miami Beach, die wie so viele andere Unternehmen von der Coronavirus-Pandemie, die weiterhin die USA fest im Griff hat, schwer getroffen wurde.

Auch hier hoffte man, dass 2021 ein wenig besser würde als das vergangene Jahr. Aber anders als bei den meisten stand dieses Glück gleich zum Jahreswechsel auf der Schwelle.

Die Inhaberin Kelly Amar traute ihren Augen kaum als eine Kundin am Neujahrstag ihre Rechnung in Höhe von 71,84 $ (58,52 €) beglich und zusätzlich ein passendes Trinkgeld in Höhe von 2.021 $ (1.446,40 €) zusätzlich gegeben hatte.

Das Geschäft war völlig sprachlos, nachdem sie dieses unglaubliche Trinkgeld in Höhe von 2021 $ (1.446,40 €) von einer Kundin erhalten hatten. Foto: Instagram/miamisqueeze
Das Geschäft war völlig sprachlos, nachdem sie dieses unglaubliche Trinkgeld in Höhe von 2021 $ (1.446,40 €) von einer Kundin erhalten hatten. Foto: Instagram/miamisqueeze

Kelly sagte dem Miami Herald, dass es eine Stammkundin war, die das großzügige Trinkgeld hinterlassen hatte und dass sie ursprünglich dachten, dies sei ein Fehler gewesen: „Mit so etwas hatten wir ganz und gar nicht gerechnet“, sagte Amar. „Wir sagten ‚Bist du dir sicher?‘ Und sie sagte: ‘Ja, danke. Ich liebe diesen Ort, ich freue mich so sehr, dies für euch zu tun.‘ Es war ein ganz besonderer Moment.”

Das Trinkgeld wurde zu gleichen Teilen zwischen den 22 Angestellten der Saftbar aufgeteilt. Laut dem Artikel des Herald war es ein schwieriges Jahr für das Unternehmen, in dem die Einnahmen um die Hälfte zurückgingen und manche Angestellte entlassen werden mussten.

Das Trinkgeld wurde zu gleichen Teilen zwischen den 22 Angestellten der Saftbar aufgeteilt. Foto: Instagram/miamisqueeze
Das Trinkgeld wurde zu gleichen Teilen zwischen den 22 Angestellten der Saftbar aufgeteilt. Foto: Instagram/miamisqueeze

Die herzerwärmende Geste wurde auch mit einer bewegenden Nachricht auf dem Instagramkanal des Unternehmens gewürdigt.

“Wir können nicht einmal ansatzweise ausdrücken, wie dankbar wir für unsere großartigen Kunden sind, die unser Geschäft am Leben gehalten haben“, heißt es in der Nachricht. „Obwohl wir nur eine kleine Saftbar sind, sind wir wirklich stolz darauf, uns um unsere Gäste zu kümmern, denn wir sind nicht nur im Lebensmittelgeschäft, sondern auch im Geschäft mit Menschen. Wir wollen großartiges Essen anbieten, aber noch tolleren Service. Wir bemühen uns stets darum, dass jeder bei uns ein unvergessliches Erlebnis hat.“

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Dann fügten sie an, wie besonders diese Geste vor dem Hintergrund eines solch schwierigen Jahres war: „Das vergangene Jahr war ein schwieriges Jahr für alle, deshalb sind wir so dankbar, dass wir das neue Jahr auf diese Art und Weise beginnen dürfen“, schrieben sie. „Wir sind so gesegnet, Gäste wie diese zu haben, die über sich hinauswachsen, um unser kleines lokales Geschäft zu unterstützen. Das bedeutet uns so viel und wir können nicht genug Danke sagen.“

Herzerwärmende Geschichte geht viral

Die bezaubernde Geschichte löste eine Welle von Reaktionen von Kunden und Internetnutzern gleichermaßen aus, die sich in den Kommentaren zu Wort meldeten.

„GRATULATION DAS IST TOLL“, kommentierte eine begeisterte Person. „Großartige Art und Weise, ins neue Jahr zu starten…“

„Das ist großartig!“, stimmte jemand anderes zu. „Ihr habt das wirklich verdient. Ihr habt das Beste aus Miami Squeeze gemacht.“

Die Geschichte sorgte auch international für Schlagzeilen. Millionen Menschen feierten die einfache und doch so rührende Geste als Zeichen für ein besseres Jahr, das vor uns liegt.

Penny Burfitt

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