Kenneth Branagh erinnert sich gern an Kindheit im nordirischen Belfast

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Kenneth Branagh beim Filmfestival in Toronto (AFP/Geoff Robins)

Der britische Regisseur und Schauspieler Kenneth Branagh erinnert sich immer noch gern an seine Kindheit im nordirischen Belfast. Mit seinem autobiografischen Film "Belfast", der den Beginn des Nordirland-Konflikts Ende der 60er Jahre aus der Sicht eines neunjährigen Jungen erzählt, habe er zeigen wollen, dass die Stadt trotz großer Gefahren, Chaos und Gewalt auch "tolle Eigenschaften" hatte, sagte Branagh am Sonntag (Ortszeit) beim Filmfestival in Toronto.

Die Menschen in Belfast seien sehr widerstandsfähig und hätten "eine erstaunliche Zahl von Herausforderungen gemeistert", sagte Branagh, der im Alter von neun Jahren mit seinen Eltern nach England gezogen war. Gerade liege in Belfast wieder so eine Herausforderung "in der Luft", sagte Branagh mit Blick auf wieder zunehmende Spannungen in Nordirland.

Der Film, in dem Oscar-Preisträgerin Judith Dench und der aus Belfast stammende Schauspieler Jamie Dornan mitspielen, soll im Deutschland im Dezember in die Kinos kommen. Die Hauptrolle spielt der Nachwuchsschauspieler Jude Hill.

mid/jes

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