Kernseife: Sie werden staunen, was das alte Hausmittel alles kann!

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Warum Kernseife?

Leistet gute Dienste von der Stirn bis zu den Zehen, in der Küche sowie im Garten: Ein Tausendsassa unter den Reinigungsmitteln ist die Kernseife und zeigt in allen möglichen Lebenslagen saubere Leistung. Allmählich hält die Traditionsseife wieder Einzug in die Haushalte, wie früher. Großmutter wusste schon ganz genau, warum. (Bild: iStock/Vladimir Sukhachev)

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Unterschied in der Herstellung

Traditionell wird Kernseife aus weniger hochwertigen Fetten zum Beispiel vom Tier oder aus Palmöl hergestellt. Es gibt aber auch Kernseifen aus Kokos- oder Olivenöl für Verbraucher, die Wert auf Nachhaltigkeit, Tierschutz oder einfach Qualität legen. (Bild: iStock/dulezidar)

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Das Salz in der Seife

Was die Kernseife von anderen Seifen unterscheidet - oder vielleicht treffender gesagt "abscheidet" - ist Kochsalz (Natriumchlorid): Durch dessen Beigabe zur Seifenmasse bei der Herstellung wird der sogenannte Seifenkern "abgeschieden", also losgelöst von anderen Inhaltsstoffen, sodass "reine" Seife übrig bleibt. (Bild: iStock/Detry26)

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Kleines Stück, große Wirkung

Diese Seife ist härter und weist einen höheren ph-Wert auf (oberhalb von 7). Neben der starken Reinigungswirkung, vor allem durch ihre entfettende Eigenschaft, zählt die Ergiebigkeit der Kernseife zu ihren Vorteilen gegenüber anderen Reinigungsmitteln. Darüber hinaus kommt die Kernseife ohne Duft- oder Farbzusätze aus. (Bild: iStock/Lana_M)

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Hände waschen

So kann die Kernseife ganz klassisch zum Händewaschen benutzt werden, vor allem von Menschen, die auf Farb-, Duft- oder andere Zusatzstoffe in Kosmetika allergisch reagieren. Ein Aber gibt es: Weil sie entfettend wirkt, ist Kernseife für trockene Haut nur bedingt geeignet und diese braucht auf jeden Fall zusätzliche Pflege. (Bild: iStock/okugawa)

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Hartnäckiger Schmutz

Ob solche Hände jemals wieder sauber werden? Mit Kernseife könnte es klappen. Gerade bei hartnäckigen Spuren aus Garten, Küche oder Werkstatt ist sie das Mittel der Wahl, um Schmiere oder Farbe von der Haut abzubekommen. (Bild: iStock/Darkdiamond67)

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Gesichtshaut

Die entfettende Kraft der Kernseife kann sich auch zunutze machen, wer unter unreiner Haut und Pickeln leidet. Außerdem wirkt Kernseife antibakteriell, eine weitere vorteilhafte Eigenschaft für die Gesichtsreinigung bei einem solchen Hauttyp. Wie bei den Händen gilt jedoch auch dort: Die Haut sollte durch die Behandlung mit Kernseife nicht zu sehr austrocknen. (Bild: iStock/fizkes)

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Zähne putzen

Für experimentierfreudige Menschen oder solche mit akutem Zahnpasta-Notstand kann die Kernseife auch mal zum Zähneputzen herhalten. Erfrischenden Pfefferminz-Geschmack muss man sich dann allerdings dazu denken. (Bild: iStock/AaronAmat)

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Fußbad

Ein Fußbad mit Kernseife bereitet die Haut gut auf eine Pediküre vor: durch ihren aufweichenden Effekt. So lassen sich Hornhaut oder Hühneraugen einfacher entfernen. Dafür reicht es aus, ein paar Flocken Kernseife mit einer Küchenreibe in warmes Wasser zu reiben und die Füße das Ganze ein paar Minuten lang genießen zu lassen. (Bild: iStock/kzenon)

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Gegen Entzündung

Die gleiche Anwendung wird aufgrund der antiseptischen Wirkung von Kernseife bei Nagelbettentzündungen ausdrücklich empfohlen, sowohl an den Füßen als auch an den Händen. (Bild: iStock/RossHelen)

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Splitter entfernen

Bei einem Splitter in der Haut kann ein warmes Kernseifenbad für die betroffene Stelle heilsam wirken. Nicht nur, weil diese dadurch antibakteriell behandelt wird, sondern auch, weil die Haut aufweicht. So lässt sich der Eindringling leichter wieder herausziehen. (Bild: iStock/encrier)

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Flecken auf der Kleidung

Vor allem beseitigt Kernseife fiese Flecken von Klamotten. Egal ob Kaffee, Karotte, Kakao oder Kleckse von Fett - eine Vorbehandlung mit Kernseife vor der Wäsche kann derlei Ärgernisse verschwinden lassen. Feuchten Sie den Fleck an, reiben Sie mit einem Stück Kernseife darüber und lassen Sie den Zauber einige Minuten lang wirken, ehe Sie das Kleidungsstück in die Waschmaschine stecken. (Bild: iStock/Paperkites)

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Wäsche waschen mit Kernseife

Apropos Waschmaschine: Kernseife kann auch als Waschmittel verwendet werden, in der bereits erwähnten Flockenform (dank Küchenreibe) oder als selbstgemachtes Flüssigwaschmittel, angerührt mit anderen DIY-Putzmittel-Zutaten wie Natron. (Bild: iStock/Choreograph)

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Küche putzen

Nach dem gleichen Prinzip kann auch ein Allzweckreiniger hergestellt werden, der zum Beispiel Edelstahlflächen oder den Herd in der Küche wieder zum Glänzen bringt. Das schafft die Kernseife aber zusammen mit Wasser auch pur. (Bild: iStock/wernerimages)

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Pinsel reinigen

Pinsel aller Art auswaschen geht leichter mit Kernseife. Vor allem Spezialpinsel, bei denen fettige Substanzen wie Ölfarbe oder Make-up die Haare verkleben, lassen sich mit Kernseife gut säubern. Einfach mit dem angefeuchteten Pinsel eine Stelle am Seifenstück aufschäumen und auswaschen, so oft, bis der Pinsel sauber ist. (Bild: iStock/ChamilleWhite)

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Gegen Blattläuse

Sogar im Garten findet sich Verwendung für die Alleskönner-Seife: Mit einer Mischung aus Kernseife und Wasser lässt sich Blattläusen zu Leibe rücken, indem man die Blätter damit bestreicht oder besprüht (in diesem Fall in etwas geringerer Konzentration). (Bild: iStock/Chiyacat)

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Stück Seife statt Flaschenparade

Alles in allem kann ein Stück Kernseife nicht nur Platz im Reisegepäck sparen, sondern auch im Putzschrank und in der Gelben Tonne. Mit der ein oder anderen Flasche, die das traditionelle Hausmittel ersetzen kann, verschwindet vielleicht ein Stück schlechtes Ökogewissen gleich mit aus dem Haus. (Bild: iStock/peterschreiber.media)

Macht nicht nur Fettflecken weg, sondern auch Pickel und Blattläuse: Warum man immer ein Stück Kernseife im Haus haben sollte.